Monat: September 2017

3. Thema: New Learning – Neues Lernen

New LEARNING – Neues Lernen,

ist vor allem getrieben von den aktuellen Herausforderungen in der Arbeit. Wir sprechen hier nicht nur von

  • schnell wechselnden Aufgaben- bzw. Verantwortungsbereichen
  • mehr Selbststeuerung, Selbstmanagement bzw. Selbstverantwortlichkeit (früher mal Unternehmertum genannt)
  • schnellem technischen und medialen Wandel

sondern wir sprechen vor allem davon, dass agile Verhaltensweisen immer wichtiger werden. Eine neue Kernkompetenz lautet entsprechend: „Sich schnell auf Veränderungen einstellen und passende Lösungen erarbeiten können…“. Die besondere Schwierigkeit dabei ist, dass ein entsprechendes Tempo nur mit Hilfe von modernen Werkzeugen erreicht werden kann. Zu diesen zählen sowohl digitale Endgeräte wie Smartphone und Tablet, vor allem aber nützliche Programme (Apps) zur schnellen Datenverarbeitung und Kommunikation, sowie auch Systeme zur Unternehmenssteuerung und –analyse, Stichwort BigData

Lernen verändert sich …

An vielen Beispielen lässt schnell zeigen, wie eng die o.g. Veränderungen mit hochwertigen Lerndesigns verwoben bzw. vernetzt sind. Doch ist das der entscheidende Punkt? Wer heute in einem Programm wie Excel schnell eine passende Formel braucht, findet meistens dazu ein Videotutorial auf Youtube, wer nach Interventionen für Kleingruppen sucht findet viele Handouts und Ideen im Netz, oft sogar legal nutzbar mit einer Creative Commons Lizenz.

Aus meiner Sicht ist dementsprechend die Reduktion der Angebote auf hochwertige Angebote wichtiger. Denn wie in der Hattie Studie richtig betont wird, gelernt wird immer, die Frage ist nur wie „gut“ gelernt wird, wie „zielorientiert“ … anders gesagt, wie hochwertig. Damit kommen wir im Business-Kontext direkt zum nächsten Thema. Was meint denn hochwertig? Woran merkt man, dass hochwertig gelernt wird? Auch wenn es hier viele Meinungen gibt, denke ich Kirkpatrick (2011) hat hierzu die bisher beste Antwort geliefert. Hochwertiges Lernen meint, dass das Gelernte im Alltag umgesetzt werden kann, eine Relevanz für die eigenen Aufgaben hat – anders gesagt, dass die Performance der Lernenden besser wird. => Performance-Orientierung

Performance-Measurement Lernen mit Umsetzungsbezug
Kurzfristig Langfristig
„Learning on Demand“

Learning-Hub

Persönlichkeitsentwicklung

Lernen-Lernen

Selbststeuerung & Resilienz

–> Skills –> Mindset
= Training = Development

Mit Blick auf die Performance-Orientierung bietet sich eine Unterscheidung von kurzfristigen und langfristigen Maßnahmen, Lernangeboten an. Zum einen die schnelle Problemlösungshilfe, die Unterstützung bei aktuellen Herausforderungen, also Learning on Demand. Hier können Vorlagen helfen, Tutorials, Videos oder eben Netzwerke mit Kontakten zu Experten und Beratern. Ziel ist es hier kurzfristig eine Lösung herbei zu führen.

Oft geht es aber nicht um das Problem, sondern um den Umgang mit dem Problem. Die Fähigkeit verschiedene Perspektiven einzunehmen, die eigene Wahrnehmung zu kommunizieren, sich bewusst in Konfliktsituationen zu begeben ist hier oft entscheidender als ein technisches Handhaben der Effekte. Es geht also darum selbst „performanter“ zu werden, indem man sich agiler UND nachhaltiger auf Probleme einstellen kann, und diese entsprechend löst. Oft wird dabei die eigene Gesundheit vergessen, die Balance zwischen Belastung und Entlastung, welche für eine nachhaltige Entwicklung notwendig ist. Auf diesen Aspekt werde ich jedoch in einem nachfolgenden Beitrag mit dem Oberthema „Achtsamkeit“ bzw. Mindfulness gesondert eingehen.

Neue Tendenzen und Beispiele

Für beide der genannten Fälle gibt es heute hochwertige Beispiele, welche Neuerdings immer häufiger kostenfrei geteilt werden – Lernunterstützung inklusive. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der Moocathlon 2017 der Corporate Learning Community welcher auf

www.colearn.de eingesehen werden kann. Experten aus dem Lernbereich und der Organisationsentwicklung – sowohl interne Mitarbeiter als auch externe Berater – haben hier 8 Wochen lang aufbereitete Lernangebote „for free“ angeboten. Unter diesen Open Educational Ressources (OER) waren sowohl Texte, Präsentationen, als auch Videos und Online-Meetings. Es war ein reichhaltiges Angebot, bei dem auch Experten viel Neues – oder pragmatisches Lernen konnten.

Um ehrlich zu sein, Einiges was hier vorgestellt wurde, war moderner als die Inhalte im Studium, ausgefeilter als viele Inhalte in kostenpflichtigen Trainings und innovativer als klassische Berater-Leistungen.

Angenommen wir stimmen in einigen der genannten Punkte überein,

Was wäre denn dann wichtig aus Ihrer/ Deiner Sicht?

Wodurch zeichnen sich hochwertige Lerndesigns- und angebote aus?

Wie verändert sich denn dadurch das Geschäft der Anbieter?

Was ist denn dann, das neue Geschäftsmodel?

… ich bin gespannt auf Eure Resonanz, Eure Kommentare! Mein Vorschlag folgt in 2 Wochen. Drum schreibt jetzt schnell einen Kommentar, dann kann ich mich auch darauf beziehen.

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Literatur:

KIRKPATRICK, D. L. & KIRKPATRICK, J. D. (2011). Evaluating Training Programs. The Four Levels:   3. Edition San Francisco, Berret-Koehler Publishers.

1. Thema: Mythen der Digitalisierung

Geht es um Digitalisierung, wittern viele ein gutes Geschäft, sehen einige eine Chance Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Dies geht umso besser, wenn man für Aufregung sorgt, bestimmte Themen setzt die „ziehen“ oder einfach mal etwas Verwirrung stiftet, so dass Beratung wieder gut verkauft werden kann. Aus diesem und anderen Gründen scheinen über die Jahre hinweg einige Mythen entstanden zu sein, von denen wir erstmal nur 9 nennen möchten:  Weiterlesen…

 

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Wirkungsvoll visualisieren – Flipchartgestaltung

Zum guten Ton gehört es heute für Berater und Trainer, Flipcharts ansprechend zu gestalten. Wie oft wurden gute Vorträge schon mit grausamen Flips verunstaltet? Textlastigkeit, unleserliche Handschriften, keine Graphiken. So sieht es leider immer noch viel zu häufig aus. Doch das muss nicht sein.

Auch wenn Sie sich für wenig begabt halten, werden Sie zum Ende des Seminars zuversichtlich und voll neuer Ideen in Ihre Praxis zurückgehen.

Als Personal- oder Organisationsentwickler, Trainer oder Coach lernen Sie in unserem eintägigen Workshop „Wirkungsvoll visualisieren“ leicht in den Alltag zu integrierende Visualisierungstechniken kennen und anwenden. Mit einfachen Mitteln und ein wenig Technik können Sie nach der Teilnahme mit Ihren Flipcharts und Moderationswänden große Wirkung erzielen.

Einen Einblick und Antwort darauf, welchen Nutzen der Workshop für Sie bringt, gibt das nachfolgende Video.

Der nächste Workshop findet am 06. November 2017 statt.
Zur Anmeldungen gelangen Sie hier.

 

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Als ehemaliger Teilnehmer unseres Systemischen Tool Camps (STC) spricht Thomas Kladoura im Interview mit Jaakko Johannsen darüber, was ihn dazu bewegt hat am STC teilzunehmen.
Für alle Unentschlossenen stellt er dar, welchen Merhwert das STC für ihn hatte und was in seinen Augen dafür spricht, sich für die Teilnahme an diesem Angebot zu entscheiden.

0:28 Wie bist du auf das STC gekommen?
1:14  Rückblickend betrachtet: Wofür war es gut?
2:15  Warum sollte sich ein Interessent für das STC entscheiden?
3:30 Was war dein Highlight?

Der vierte Durchgang des Tool Camps startet am 06. und 07. Oktober 2017 im system worx Institut in Unterföhring bei München.
Ein Einstieg ist monatlich möglich.

Das systemische Tool Camp (STC) dient dazu, die Lücke zwischen systemischer Ausbildung und sicherem Einsetzen systemischer Methoden im Arbeitsalltag zu schließen.Wir trainieren gemeinsam systemische Tools von den Basiswerkzeugen systemischen Arbeitens wie Auftragsklärung, Hypothesenbildung und Fragen bis hin zu speziellen Techniken wie Externalisierung, Aufstellung oder Genogrammarbeit.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

 

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INOC Meeting 2017

INOC, the International Network for Organization Development and Coaching, aims at supporting people and organizations in their professional contexts with new interdisciplinary approaches. We want to reunite Organization Development and Organizational Coaching while fostering humanism and culture. Each year, we come together for an INOC meeting to learn from each other, share insights and develop international approaches and methods for Organization Development and Coaching.

The first INOC meeting took place in May 2015 and it was a great success!

This year’s meeting will take place from November 10 – 11 in the Kolpinghaus in Munich, Germany.
It will be hosted and organized by system worx and isb Wiesloch in cooperation with ODNE.

More information about and registration for the INOC Meeting 2017 can be found here.

In this video members of INOC Core Team tell you some good reasons to join our dialogue:

 

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