Autor: peter

April 2016

Der Wert der Vergangenheit – Genogrammarbeit im Coaching
von Veronika Völler

Die in Systeme eingebundenen Menschen, ihre Probleme und die Lösungen für diese Probleme existieren nicht in einem Vakuum. Sie alle sind unausweichlich mit dem Kontext verbunden. Das einflussreichste System, in das wir eingebunden sind, ist unsere Familie. Prägungen und Verhaltensmuster, die wir aus unserem Familiensystem bewusst oder unbewusst übernommen haben, wirken im Hier und Jetzt. Wer die eigene Familiengeschichte auch als Schatztruhe sehen kann, in der sich die eigenen Stärken, Potenziale und ein Teil der eigenen Persönlichkeit entwickelt hat, agiert mit seinem ganzen Potenzial im Hier und Jetzt.
Machen Sie hierzu ein Gedankenexperiment: Angenommen Sie können sich an Ihre Vergangenheit nicht mehr erinnern. Sie wachen auf und haben keine Erinnerungen mehr. Stellen Sie sich vor, auf folgende Fragen keine Antworten zu haben: Wo bin ich? Wie heiße ich? Wer sind die Menschen um mich? Wo komme ich her? Habe ich Familie? Was ist mein Beruf? Wie bin ich hier her gekommen? Was ist für den heutigen Tag geplant? Was tue ich als nächstes?

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Bildquelle: system worx GmbH

Oliver König (OK) interviewt Markus Schwemmle (MS) im Wieslocher Schlosshof:

OK: Vielen Dank, dass Du Dir Zeit nimmst! Was genau ist eigentlich der Biographiefaktor?

MS: Der Biographiefaktor ist eine Idee von Bernd Schmid und wie ich finde eine saugute Idee. Die Grundfrage, die der Biographiefaktor beleuchtet, ist der Anteil, den die Biographie an unserer persönlichen Menschwerdung hat. Er beantwortet die Frage: Welchen Anteil an meiner Weiterentwicklung hat mein bisheriger Lebensweg? Und ich würde dabei sogar so weit gehen zu fragen …

Das komplette Interview hier zum Download.

Weitere Informationen zum Kongress: www.biographiefaktor.de

 

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Bildquelle: © khlongwangchao / Fotolia

Interview mit Bernd Schmid – Teil 5

Der Biographiefaktor-Kongress
eine biographische Zeitreise mit Bernd Schmid,
eingefangen in Wasserbildern von Bernd Schmid

Im Fluss
Bernd Schmid über die Kraft innerer Bilder, den jugendlichen Helden und das Lebensdelta, das neue Ideen nährt (Interview mit Raphaela Kreitmeir)

Was bringen die inneren Bilder zum Ausdruck?
Sie transportieren persönliche Grundmuster, bringen die Seelenstruktur zum Ausdruck. Sich mit ihnen in Dialog zu setzen, hilft sich selbst zu verstehen. Das Erkennen der eigenen inneren Bilder ist damit ein Schritt zur Selbsterkenntnis.

Aber die inneren Bilder wirken immer auch nach außen. Andere beziehen sich bewusst, meist aber unbewusst komplementär darauf. Wenn man also seine eigenen inneren Bilder erkennt, kann man nachvollziehen, wie andere auf einen reagieren. Diese Erkenntnis nutzen wir am isb in den Spiegelungsübungen und geben einander achtsam und wertschätzend Einblick in die Bilderwelt, die der andere erzeugt.

„Das Wasser ist niemals einsam.“ (Elias Canetti)

Die inneren Bilder spiegeln sich im Gegenüber wie die Landschaft im See

In Anlehnung an das Zitat des österreichischen Schriftstellers Georg Bydlinski „Einzeln sind wir Worte, zusammen ein Gedicht“ könnte man in diesem Zusammenhang schlussfolgern: „Einzeln sind wir Tropfen, zusammen der Ozean“. Stimmt dieses Bild für Sie?

Einzeln sind wir Tropfen, zusammen der Ozean. Oder?

Die Metapher hilft, seinen Platz im Universum angemessen zu gewichten. Ich war neulich im Planetarium und die Sicht vom Weltraum auf unsere Erde rückt Dimensionen zurecht. Für mich war es ein langer Weg vom „jugendlichen Helden“ bis zu dem Verständnis, ein Tropfen im Ozean zu sein. Allerdings halte ich es dabei mit dem amerikanischen legendären Hypnotherapeuten Milton H, Erickson. In einem Vortrag zeigte er eine Karte, auf der war ein Kind am Strand abgebildet, das in den Sternenhimmel blickte. Darunter war als Text abgedruckt: „Fühlst Du Dich angesichts des unermesslich weiten Sternenhimmels auch so klein und unbedeutend?“ Und dann klappte Erickson die Karte auf und las den Eindruck vor: „Ich auch nicht.“ Also es geht darum, Über-Mut und Demut, den man auch als Dien-Mut bezeichnen kann, in sich zu versöhnen.

 

Hier mit endet diese Interview-Reihe.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter folgenden Links:

 

 

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Bildquellen: Bernd Schmid

Interview mit Bernd Schmid – Teil 4

Der Biographiefaktor-Kongress
eine biographische Zeitreise mit Bernd Schmid,
eingefangen in Wasserbildern von Bernd Schmid

Im Fluss
Bernd Schmid über die Kraft innerer Bilder, den jugendlichen Helden und das Lebensdelta, das neue Ideen nährt (Interview mit Raphaela Kreitmeir)

Warum ist es wichtig, die eigenen seelischen Bilder zu verstehen?
Was die Seele ist, wissen wir nicht. Wir können uns ihr nur annähern, zum Beispiel über Bilder. Ich persönlich stelle mir meine Seele wie ein unsichtbares Fischernetz vor. Es hängt an Bojen, die an der Oberfläche sichtbar sind, doch das Netz reicht in Tiefen, die ich letztlich nicht ausloten kann. Das Netz selbst kann ich auch nicht wahrnehmen. Ich bekomme aber eine Vorstellung davon durch das, was darin hängen bleibt. Allein, dass etwas darin geblieben ist, zeigt, dass es mit mir zu tun hat. Was geblieben ist, sagt etwas über das Netz aus, lässt Rückschlüsse zu. Aus den Millionen von Bildern, optischen wie akustischen Eindrücken, bleiben bestimmte in uns hängen und erzählen etwas über die Natur des Netzes, über die Natur unserer Seele.

„Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei.“ (Heraklit)

Die Seele gleicht einem unsichtbaren Fischernetz

Hier bietet sich wiederum eine Analogie zum Fluss an: Was nährt den Fluss, was fließt dazu, damit er sich weitet? Denn er trägt nicht von Anfang an alle lebensschöpfende Kraft, alle Nährstoffe in sich. Ebenso ist es bei der Seele. Nicht alle Bilder, die man zum Wachsen und für die innere Balance braucht, sind von Anfang an vorhanden, kann man in sich selbst finden. Aber man kann sie in anderen finden. Daher lade ich Menschen ein, denen eine bestimmte Qualität „fehlt“, sich in der Welt umzuschauen, Ausschau nach Menschen zu halten, die diese Bilder leben  und die Bilder dann zu adoptieren, sich einzuverleiben, „einzuverseelen“.

„Wir sind alle Wasser aus verschiedenen Flüssen. Das macht es so leicht, sich zu treffen.“ (Yoko Ono)

Ideenreichtum, Beständigkeit und Geduld spielen für Bernd Schmid eine wichtige Rolle. Denn wie ein Fluss einen langen Weg zurücklegt, um sich anzureichern und zur Fülle zu kommen, brauchen Menschen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung Zeit

 

 

 

Was bringen die inneren Bilder zum Ausdruck?
…lesen Sie weiter in Teil 5

 

Links:

Biographiefaktor-Kongress-Webseite: www.biographiefaktor.de
Blog Dr. Bernd Schmid
Blog Raphaela Kreitmeier

 

 

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Bildquellen: Bernd Schmid

Regie-basierte Organisationsberatung

März 2016

Regie-basierte Organisationsberatung
von Jaakko Johannsen

Veränderungsvorhaben in Unternehmen werden oft von externen Organisations-Beratern begleitet. Üblicherweise variiert die Anzahl der Beratungstage und damit die Beratungskosten nach Größe und Dauer des Vorhabens. So werden Vorhaben und Change-Projekte „runtergerechnet“, insgesamt unterdimensioniert aufgesetzt und vom Budget her unterausgestattet, was oft zum viel zitierten „Scheitern“ von Projekten beiträgt. Ein Aspekt, der wesentlichen Anteil hat, wird oft nicht gesehen: Die innere Haltung des Beraters und seine eigene Steuerung. Die Theatermetapher als Metamodell zur inneren Steuerung des Organisationsberaters möchte ich in diesem Papier näher beleuchten und das Konzept der regie-basierten Organisationsberatung an zwei Beispielen erhellen.

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Bildquelle: system worx GmbH

Interview mit Bernd Schmid – Teil 3

Der Biographiefaktor-Kongress
eine biographische Zeitreise mit Bernd Schmid,
eingefangen in Wasserbildern von Bernd Schmid

Im Fluss
Bernd Schmid über die Kraft innerer Bilder, den jugendlichen Helden und das Lebensdelta, das neue Ideen nährt (Interview mit Raphaela Kreitmeir)

Sie haben sehr oft Wasser fotografiert, als Meer, als Fluss, als Stromschnelle, Wasserfall und Welle.
Was verbinden Sie mit diesem Element?

Ich liebe dieses Fließen, vor allem in Verbindung mit Licht, das tanzende Licht an der Oberfläche eines Flusses. Ein mäandernder Bach in freier Natur löst in mir großes Behagen aus. Er wirkt fröhlich, heiter, unbefangen und ruft Gefühle von Lebensfreude in mir wach.

Wasser repräsentiert den Kreislauf des Lebens, ist Grundbedingung für Lebendigkeit. Dabei geht es nicht um die Form, Wasser ist vielgestaltig. Ob als winziger Tropfen, als Sprudel, der den Durst löscht, ob als Nebel, Dunst, Regen, Schnee, ob als Quelle, Fluss, See oder als zerstörerische Flutwelle: Wasser deckt das gesamte Spektrum des Wandelbaren ab.

Wasser wandelt nur die Form
Über 71% der Erdoberfläche ist von Wasser bedeckt. Ein Wassermolekül verbleibt nach seiner Verdunstung durchschnittlich etwa 3.000 Jahre im Ozean, bevor es in die Atmosphäre aufsteigt und wieder abregnet. Wasser verschwindet nicht, sondern ist seit Urzeiten in Kreisläufen unterwegs.

Die angenommene Form definiert nicht den Inhalt. Das Wasser kann viele Formen annehmen. Damit steht Wasser für Sinn, für Ideen. Auch wenn Formen gebraucht werden, dürfen sie sich nicht dogmatisch verfestigen. Die Essenz muss immer wieder aus der Form befreit und belebt werden, um frisch zu sein. Sinn kann man nicht konservieren. Daher kann und sollte jeder schöpferisch wirken, auch wenn wenig inhaltlich neu ist.

Wasser ist sanft und gewaltig, schenkt Leben und wandelt es

Stehen Ihre Wasserbilder für Lebensstationen?

Hier bietet sich natürlich die Analogie des Flusses an, von der Quelle bis zum Meer. Ich habe neulich einen Film über den Ganges gesehen, das hat meinen Blick  nochmals geschärft und erweitert. Der Ganges ist über 2.600 km lang, in der Ebene sammeln sich eine Vielzahl von Flüssen mit den zwei Quellflüssen zum mächtigen Hauptstrom, der sich in das weltweit größte Mündungsdelta verzweigt und Leben, fruchtbare Landschaften ermöglicht, bevor der Strom in den Golf von Bengalen mündet. Das hat in mir das Bild ausgelöst, dass ein Fluss dann zu einer bedeutenden Lebensader wird, wenn viele Flüsse in ihm zusammenfließen und  gemeinsam große Flächen fruchtbar machen und nähren können. Übertragen auf das Leben bedeutet das für mich, dass man aus vielen Quellen schöpfen kann, dass Wertvolles entsteht, wenn man offen für Neues ist, viele Eindrücke und Inspirationen miteinfließen lässt. Das beschreibt auch meinen Lebensweg. Ich habe mich sozusagen vom jugendlichen Helden zu einem Fluss im Mündungs-Delta entwickelt.

Tag für Tag transportieren die Flüsse weltweit 127 Milliarden Liter, das sich in den Ozeanen sammelt, aufsteigt und wieder abregnet

 

 

 

 

 

 

Warum ist es wichtig, die eigenen seelischen Bilder zu verstehen?
…lesen sie weiter in Teil 4.

 

Links:
Biographiefaktor-Kongress-Webseite: www.biographiefaktor.de
Blog Dr. Bernd Schmid: www.blog.bernd-schmid.com 
Blog: Raphaela Kreitmeier  http://rk-changemanagement.blogspot.de/

 

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Bildquellen: Bernd Schmid

Interview mit Bernd Schmid – Teil 2

Der Biographiefaktor-Kongress
eine biographische Zeitreise mit Bernd Schmid,
eingefangen in Wasserbildern von Bernd Schmid

Im Fluss
Bernd Schmid über die Kraft innerer Bilder, den jugendlichen Helden und das Lebensdelta, das neue Ideen nährt (Interview mit Raphaela Kreitmeir)

 

 

 

Gibt es zu Erfahrungen Ihres Berufslebensweges ein inneres Bild?

Ein wichtiges Bild stammt aus der Kindheit. Es ist das Bild vom Zirkusdirektor. Genau das wollte ich als Kind werden: Andere beeindrucken, zum Staunen bringen. Ich machte selbst Kunststücke, präsentierte aber auch die meiner Spielkameraden. Erstaunlich ist, dass der Gruppenraum im Dachgeschoss unseres Seminarhauses in Wiesloch architektonisch an ein Zirkuszelt erinnert. Das ist mir erst nach Jahren aufgefallen und hat mir mein inneres Bild vergegenwärtigt.

Die Schnecke ist Bernd Schmids neues Wappentier. Sie verfolgt unbeirrbar im eigenen Tempo ihren Weg

Allerdings habe ich mit der Zeit, vor allem im letzen Jahr, eine Veränderung in mir erlebt. Das passende Bild dazu ist mir in Sizilien begegnet. In der Mittagshitze überquerte eine kleine Schnecke die heiße Asphaltstraße. Entgegen jeder bequemen Logik verfolgte sie wortwörtlich im Schneckentempo unbeirrt ihren Weg. Seitdem betrachte ich die Schnecke als mein Wappentier. Denn es geht darum, die Dinge in der notwendigen Gelassenheit zu betrachten und zu machen. Im eigenen Tempo und Rhythmus die Bahnen zu ziehen, ohne bemüht zu sein, etwas schnell erreichen zu müssen. Früher war der Bär mein Wappentier (Bernhard – der Bärenstarke).

Wasser ist so mächtig, dass auch der stärkste Mann es nicht halten kann. (Volksmund)


Sie haben sehr oft Wasser fotografiert, als Meer, als Fluss, als Stromschnelle, Wasserfall und Welle. Was verbinden Sie mit diesem Element?

… lesen sie weiter in Teil 3

Links:
Biographiefaktor-Kongress-Webseite: www.biographiefaktor.de
Blog Dr. Bernd Schmid
Blog Raphaela Kreitmeier

 

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Bildquellen: Bernd Schmid

Workshop „Competing Commitments“

Live-Mitschnitt des Workshops zum Thema „Competing Commitments“ von Markus Schwemmle während des 7. Symposiums am 9. Januar 2016 in München.

 

 

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Interview mit Bernd Schmid – Teil 1

Der Biographiefaktor-Kongress
Eine biographische Zeitreise mit Bernd Schmid, eingefangen in Wasserbildern von Bernd Schmid

Im Fluss
Bernd Schmid über die Kraft innerer Bilder, den jugendlichen Helden und das Lebensdelta, das neue Ideen nährt (Interview mit Raphaela Kreitmeir)
Dr. Bernd Schmid ist Schirmherr des Biographiefaktor-Kongresses. Beim Vorkongress am 5. Mai 2016 spricht er über „Innere Bilder, Biographien, Berufslebenswege und Entwicklungen in Organisationen“. Der Erziehungswissenschaftler und Psychologe gilt als Begründer der Systemischen Transaktionsanalyse und hat 1984 in Wiesloch mit dem Institut für Systemische Beratung (isb) einen Ort geschaffen, an dem Systemisches Denken und Lernkultur gelebt und vermittelt wird. Er ist Berater, Coach, Autor, hat die gemeinnützige Schmid-Stiftung ins Leben gerufen und begleitet seit Jahrzehnten seine Reisen im In- und Ausland mit der Kamera. Alle Bilder in diesem Beitrag stammen von Dr. Bernd Schmid.

Der Fluss wird zur bedeutenden Lebensader, indem er viel in sich aufnimmt und weiterträgt

Was waren für Sie prägende Lebenserfahrungen?

Wenn mir jemand etwas zugetraut hat, mir einen Vorschuss gegeben hat in Sachen „Das kannst Du“. Wie beim 1. TA-Kongress in San Franzisco 1976, an dem ich als junger Mann teilnahm. Ich war auf der Straße unterwegs und ein berühmter TA-Lehrer „gabelte“ mich mit dem Auto auf. Ich fuhr also bei ihm mit und er fragte mich nach meinen Vorhaben. Ich sagte ihm, dass ich gerne bei ihm eine Fortgeschrittenen-Ausbildung machen würde, aber nicht wüsste, ob ich schon so weit sei. Er antwortete mir: „Du bist gut. Ich weiß das. Nehme teil.“ Diese Antwort und die damit verbundene Erfahrung, dass ich mich nicht im Vorfeld beweisen musste, dass mir etwas zugetraut wurde, hat mich auf diesem Teil meines Lebensweges begleitet. Oft auch als Ausgleich für Gefühle der Unsicherheit und Minderwertigkeit übte ich mich als jugendlicher Held, voller Ambitionen auf große Taten. Elfriede Stollberg, eine Theologin, hat es mir einmal so gespiegelt: Der Bernd ist ein „Guckt mal, was ich alles kann“.

Wenn ihm etwas zugetraut wurde, fühlte sich Bernd Schmid in seinem Selbstbild eines tapferen Helden bestärkt

Gibt es zu Erfahrungen Ihres Berufslebensweges ein inneres Bild?
…lesen Sie weiter in Teil 2

Links:
Biographiefaktor-Kongress-Webseite: www.biographiefaktor.de
Blog Dr. Bernd Schmid
Blog Raphaela Kreitmeier

 

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Bildquellen: Bernd Schmid

Vortrag zum Thema Veränderungsimmunität

Vortrag zum Thema „Immunität gegen Veränderung“ von Markus Schwemmle.

 

Die Präsentation zum Vortrag finden Sie hier.

 

 

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