Warum ein Blog über CoPs?

„Hallo Welt“

so steht es auf der ersten jungräulichen Seite meines neuen Blogs. Und das Gefühl passt ganz gut, denn es ist ja das Mitteilungsbedürfnis, was mich diesen Blog starten lässt.

„Communites of Practice“ (kurz: CoP) sind Netzwerke von kompetenten Menschen, die die Leidenschaft für ein Thema eint. So eine kurze Definition von Etienne Wenger, dem „Community-Papst“.

Ich möchte bewusst den Unterschied zwischen “Netzwerken”, von denen es unendlich viele im und außerhalb des WWW gibt, und “CoPs” einführen. CoPs sind gekennzeichnet durch die geteilte Leidenschaft und dem sozialen Lernen. Netzwerke hingegen sind meistens so undefiniert, dass jeder angemeldete Nutzer einer Plattform bereits als Teil eines Netzwerkes identifiziert und ausgewiesen…

Mich interessieren von jeher Fragen um CoPs mehr, denn dort steht der Mensch im Mittelpunkt und das sind für mich als Psychologen und Unternehmensberater die sinnvolleren und sinnreicheren Fragen.

· Wie wird soziales Lernen in Netzwerken unterstützt?

· Wo findet Lernen überhaupt statt bzw. steht im Vordergrund?

· Wie kann Vertrauen in Netzwerken entstehen? Vor allem, wenn die Mitglieder einer Community nicht die Möglichkeit haben, sich von Angesicht zu Angesicht zu treffen.

· Wo gibt es gute Beispiele, erfolgreiche Ansätze und überzeugende Best Practices von denen andere Lernen können?

Fragen, die sich mit der Rolle des Netzwerkmoderators (oder auch Community Brokers) beschäftigen:

· Wie sehen effektive Interventionen in Netzwerken aus?

· Aus welchen Fehlern kann man lernen?

· Welche Kompetenzen und Fähigkeiten hat ein erfolgreicher Moderator?

· Wie können diese Kompetenzen vermittelt und verfeinert werden?

In diesem Blog möchte ich meine Erfahrungen, Meinungen und Ansichten zu diesem Thema mit der Welt teilen. Ich verbinde dabei die Hoffnung, Gleichgesinnten und Menschen mit ähnlichen Anliegen einen Kristallistationspunkt im Netz zu bieten. Wer weiß schon heute, was sich daraus entwickeln wird…