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Innovation – ein Kind der Selbstorganisation

August 28th, 2010 | Noch keine Kommentare » | Druckansicht Druckansicht

Innovation, die gesamte westliche Wirtschaftswelt redet davon, bedeutet die erfolgreiche Einfüh-rung von etwas völlig Neuem, die Verwirklichung gänz-lich neuer Ideen. Während im alltäg-lichen Denken und Handeln dieser Begriff eher Assoziationen von ‚mehr Leistung, mehr Anstrengung’ oder ‚optimieren bzw. perfektionieren von Bestehendem’ erzeugt, belegen viele Beispiele von Innovationen, dass genau diese Strategie nicht zum Erfolg führt (und diese Erkenntnis, wäre dann auch gleich ein wunderbarer Anlass, zu unseren alltäglichen Annahmen und Einstellungen eine gesunde, d.h. innovationsfreudige Distanz herzustellen….). Die Innovation des ‚Fosbury-Flop’ im Sport des Hochsprungs beispielweise, hatte mit dem alten Sprungstil ‚straddle’ nur noch das freie Schweben in der Luft gemeinsam. Alle anderen Elemente vom Anlauf, zum Absprung, bis zur Landung folgten völlig neuen Bewegungsabläufen. Ähnlich grundlegende Veränderungen fanden in der Transportbranche beim Übergang von traditioneller ‚Lager-Logistik’ zur ‚just-in-time Logistik’ statt. Das Management eines Unternehmens, das aktiv Innovationen hervorbringen will, ist also gut beraten, sich ersteinmal mit den (Rahmen-) Bedingungen zu befassen, die Innovationen erfahrungsgemäß benötigen, anstatt alleine auf den wenig wirksamen Appell an die Mitarbeiter ‚seid innovativ!’ oder die Drohung ‚wenn ihr nicht innovativer seid, dann….’ zu setzen.

Welche Voraussetzungen und Bedingungen benötigen also Innovationen? Weiterlesen »

Erfolg = sinnvoll weiter

Juni 30th, 2010 | Noch keine Kommentare » | Druckansicht Druckansicht

Eigentlich können wir den aktuellen Krisen  der Finanz- und Wirtschaftswelt dankbar sein. Dank- bar für die Erkennt- nis, dass die in west- lichen Kulturen vor- herrschende Defini- tion von ‚Erfolg’ diesen eben dauer- haft gerade nicht erzeugt. Vor allem das Zusammen- brechen globaler Systeme weist darauf hin, dass wir für weltweit und multi-systemisch geltende Zusammenhänge noch gar nicht genau wissen, welche Prinzipien es anzuwenden gilt, um Erfolge dauerhaft und nachhaltig zu erzielen.

Erfolg in unserer industriellen Leistungskultur bedeutet etwas Äußeres und faktisch Wahrnehmbares in Form konkreter Ergebnisse. Daher ist bei uns Erfolg eng verbunden mit bestimmten Größen, z.B. mit Einkommen, mit Besitz, mit Mitarbeiterspannen, mit Zeit usw. So besitzt auch die Größe der Geldmenge eine geradezu magische Bedeutung für viele. Und genau diese Erfolgsgröße zeigt durch das globale Zusammenbrechen der Finanzsysteme das falsche Denken unserer derzeit gültigen Erfolgsdefinition. Weiterlesen »

Kollektives Sinn- und Beziehungsbewusstsein für die nachhaltige Unternnehmenssteuerung

Mai 12th, 2010 | Noch keine Kommentare » | Druckansicht Druckansicht

Die meisten heutigen Unternehmen sind noch hierarchisch aufgebaut und funktionieren daher ‚positionslogisch’. Diese Positionslogik basiert auf der Grundannahme, dass ein hierarchisch höher gestellter Mitarbeiter automatisch mehr Wissen über den Unternehmens- prozess hat, als ein hierarchisch unterstellter. Wer sich nicht an diese, meist unausgesprochene, Spielregel hält und nach ‚mehr sinnvollem Wissen’ fragt, wird leicht als ‚Bedenkenträger’ identifiziert und an den Rand gedrängt. Daher ist es in vielen Unternehmen die homogenere Variante, sich mit ‚fehlendem’ Wissen zu begnügen als Weiterlesen »


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