Fortschritt

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Entwicklung des elektronischen Buches (eBook).

Dazu gibt es folgende Erkenntnisse:

1) Die Menge der Datei-Formate (PDF, mobi, epub .. ) verbessert die Uebersicht nicht.

2) Dazu kommt die “Vielfalt” der Reader sowie der dazugehörigen Software, die die Entscheidung nicht erleichtern oder besser: den Erkenntnishorizont nicht wesentlich optimieren.

Das Entscheidende ist jedoch m. E. das Buchangebot! Das hat sich in letzter Zeit erheblich verbessert. Trigger hierbei ist vor allen Dingen die Einführung des iPad von Apple und der dadurch ausgelöste Schub an Interesse der Verleger. Inwischen sind mehr als zwei Drittel der gängigen (deutschen)  Neuerscheinungen auch als eBook erhältlich (siehe beisp. C´t  #24/2011, S 84ff), was die Entscheidung erleichtert.

Also bin ich seit neuestem Besitzer zweier Lese-Geräte.

Und lese “elektronisch”.

Nein, lesen tue ich natürlich nach-wie-vor analog, lediglich das Trägermedium ist ein elektronisches Gerät.

Erste Erkenntnis: das Umblättern geht – dank Tastendruck – schneller. Dadurch gerät man (ich) in die Versuchung noch schneller (quer) zu lesen.

Zweite Erkenntnis: die Geräte sind – teilweise – doch recht schwer. Lediglich der Standard-Kindle ist angenehm zu halten.

Dritte Erkenntnis: das Lesen mit Hintergrundbeleuchtung erscheint (für die Augen) anstrengender. Und das trotz jahrzehntelanger Bildschirmerfahrung.

Da ich auf keinen Fall meine vorhandene (papiergebundene) Bibliothek aufgeben werde, wird es interessant sein, welche “Werke” nunmehr auch oder nur elektronisch angeschafft werden.

Auf alle Fälle wird diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten sein. Auch wenn der Buchhandel (die Motivation dort, sich damit zu beschäftigen, scheint ausgesprochen niedrig zu sein) nicht wirklich in die Pötte kommt. Argumentiert wird mit dem niedrigen Verkauf an eBooks. Klar, wenn man keine anbietet! Aber es gibt Amazon!

Irgendwie errinert mich das an Reisebüros bzw. Plattenläden der 90er bzw. 00 Jahre als die CD bzw. der Direkt-Kauf via Internet diese Branche zum Aussterben gebracht hat.

Wünsche frohes Lesen, nicht nur an Weihnachten!

:-)

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