… “in” der Wolke oder “auf” der Wolke? (Teil 1)
Ich gebe zu: ich arbeite gerne mit meinen apple Computern. Aber: ab-und-zu probiere ich auch andere Technik aus.
Seit Jahren verwende ich schon mobile.me von apple, das jetzt leider abgeschaltet wird. Die Synchronisationsfunktion war eigentlich prima.
Da apple zukünftig nur noch die neue Version, genannt iCloud, unterstützt, muss man sich überlegen ob man (bei apple) mitmachen will oder ob es Alternativen gibt.
Da gibt es beispielsweise von den großen Providern entsprechende Angebote:
- google - umfassende Mail, Adressbuch, Terminfunktionen und min 7 GB Speichervolumen
- Yahoo - dito, unbegrenztes Mail-Speichervolumen (!) ..
- Microsoft - Skydrive 25 GB !
- T-Online - Mediencenter 25 GB Speicher !
- Amazon - 5 GB Speicher zzgl. Verknüpfungen der Kindle Käufe
Und alle o.g. Angebote ohne Kosten für Privatkunden!
Aber auch die Speziallisten haben interessante Lösungen
- dropbox - Datenspeicherung, ab 2,5 GB
- SugarSync - automatische Datenspreicherung und Synchronisierung
- Evernote - Informationsspeicherung mit Verbindung zu Livescribe etc.
Es macht den Anschein, daß man wirklich bald nur noch einen "speicherlosen" Client braucht, auf dem lediglich ein Browser installiert ist.
Beim genauen Hinschauen gibt es aber eine Reihe von Imponderabilien, die die Nutzung einschränken.
Beispielsweise die für den Datentransfer erforderliche Bandbreite.
Ich habe hier - am Stadtrand von Frankfurt - lediglich 1 Mbit download zur Verfügung. Der upload bewegt sich bei 10 kbyte, oft darunter. Ein update einer Navigations-SW (ca. 1,5 GByte) dauert ca. 6 Stunden!
Wollte ich meine Musik in der Wolke speichern, hätte ich ca. 11 GB zu bewegen - das funktioniert schon wg. der "Zwangstrennung" nicht.
Also ohne wirklich schnelles Internet (> 1 Mbit upload) geht da gar nichts.
Diese Problematik errinert mich einwenig an die Elektro-Auto Diskussion, bei der die Infrastrukturbedingungen auch geflissentlich übersehen werden....
HGO