Posts Tagged ‘Cloud’

… “in” der Wolke oder “auf” der Wolke (Teil 2)

Mittwoch, August 22nd, 2012

Einige Zeit ist nun seit meiner letzten Notiz vergangen.

Mobile.me wurde inzwischen “abgeschaltet” und man muss sich behelfen um von der “up-date” Politik von apple unabhängig zu sein.

Die Cloud Möglichkeiten wachsen;

  • Info-/Datenverteilung
  • bessere Zusammenarbeit
  • zentrales Datenhaltungsmedium
  • Synchronisierung von Daten
  • Kommunikation
  • Bürofunktionen usw.

Die großen Anbieter integrieren die Cloudfunktionen in ihre HW/SW Produkte

  • Amazon (Kindle & Speicher)
  • apple (iCloud im Betriebssystem)
  • google (Drive & google+)
  • Microsoft (WIN 8 & outlook.com/Skydrive)

Ziel ist – vermutlich – den Kunden stärker an sich zu binden.

Und der Kunde?

Während die zahl der eBook Käufe in den USA explodiert und sogar die Behörden überlegen Papierberge durch eBooks zu ersetzen wird hier in DEUTSCHLAND NUR DAS “ENORME” SICHERHEITSRISIKO GESEHEN.

Aber wir bauen ja die besten Autos der Welt…

HGO :-)

… “in” der Wolke oder “auf” der Wolke? (Teil 1)

Mittwoch, Februar 22nd, 2012

Ich gebe zu: ich arbeite gerne mit meinen apple Computern. Aber: ab-und-zu probiere ich auch andere Technik aus.

Seit Jahren verwende ich schon mobile.me von apple, das jetzt leider abgeschaltet wird. Die Synchronisationsfunktion war eigentlich prima.

Da apple zukünftig nur noch die neue Version, genannt iCloud, unterstützt, muss man sich überlegen ob man (bei apple) mitmachen will oder ob es Alternativen gibt.

Da gibt es beispielsweise von den großen Providern entsprechende Angebote:

  • google – umfassende Mail, Adressbuch, Terminfunktionen und min 7 GB Speichervolumen
  • Yahoo – dito, unbegrenztes Mail-Speichervolumen (!) ..
  • Microsoft – Skydrive 25 GB !
  • T-Online – Mediencenter 25 GB Speicher !
  • Amazon – 5 GB Speicher zzgl. Verknüpfungen der Kindle Käufe

Und alle o.g. Angebote ohne Kosten für Privatkunden!

Aber auch die Speziallisten haben interessante Lösungen

  • dropbox – Datenspeicherung, ab 2,5 GB
  • SugarSync – automatische Datenspreicherung und Synchronisierung
  • Evernote – Informationsspeicherung mit Verbindung zu Livescribe etc.

Es macht den Anschein, daß man wirklich bald nur noch einen “speicherlosen” Client braucht, auf dem lediglich ein Browser installiert ist.

Beim genauen Hinschauen gibt es aber eine Reihe von Imponderabilien, die die Nutzung einschränken.

Beispielsweise die für den Datentransfer erforderliche Bandbreite.

Ich habe hier – am Stadtrand von Frankfurt – lediglich 1 Mbit download zur Verfügung. Der upload bewegt sich bei 10 kbyte, oft darunter. Ein update einer Navigations-SW (ca. 1,5 GByte) dauert ca. 6 Stunden!

Wollte ich meine Musik in der Wolke speichern, hätte ich ca. 11 GB zu bewegen – das funktioniert schon wg. der “Zwangstrennung” nicht.

Also ohne wirklich schnelles Internet (> 1 Mbit upload) geht da gar nichts.

Diese Problematik errinert mich einwenig an die Elektro-Auto Diskussion, bei der die Infrastrukturbedingungen auch geflissentlich übersehen werden….

HGO

Cloud – ja oder nein?

Mittwoch, August 31st, 2011

Gestern habe ich einen interessanten Vortrag zum Thema Cloud Computing für kleine und mittlere Unternehemen gehört. Basis der Information war das neue Produkt von Microsoft “Office 365″.

Besonders interessant war die anschließende Diskussion:

  • in erster Linie herrschen Bedenken wg. Sicherheit vor
  • dann folgt aber sofort die Problematik der fehlenden Bandbreite bei den Internetverbindungen
  • schließlich geht der Vorteil der “Abgabe” von Technik durch zusätzlichen Koordinations- und Überwachungsaufwand schnell wieder verloren.

Möglicherweise werden die Potentiale erst bei Einsatz ausschließlich neuer Technologie richtig gehoben.

In jedem Falle muss man/frau sich aber jetzt damit beschäftigen – sonst wartet man eines nicht allzu fernen Tages auf Mails und die Kommunikation findet schon längst über facebook oder google+ statt!

:-)

Trend

Donnerstag, April 29th, 2010

#2 Datenverarbeitung

Stand der Dinge

Dieser Tage habe ich die interessante Nachricht gelesen, nämlich dass die Floppy Disk (.. was war das denn noch einmal ..?) nicht länger produziert wird.

Dies verdeutlicht wieder einmal, dass die Informations-Technologie (IT) doch recht schnelllebig ist: von ca. 1981 bis März 2011 (Produktionsende bei Sony) existierte dieses Medium also „nur“ 30 Jahre.

Auf der anderen Seite ist kaum ein Technologiefeld – vielleicht mit Ausnahme der Bio-Technologie – derart dynamisch. Möglicherweise liegt dies aber auch nur an der öffentlichen Wahrnehmung.

Pacemaker der Hardware-Branche (der Computer als solches – nur Client-Seite) ist heute offensichtlich die Firma apple: kein anderes Unternehmen wird heute so bewundert bzw. gehasst wir diese 1976 gegründete Computer Fabrik. Spätestens mit der Implementierung von iTunes und dem iPod Anfang dieses Jahrtausends festigte sich der Ruf einer Leading Company. Die Name apple zählt zu den 10 teuersten Marken der Welt. Die Weiterentwicklung der Idee einer graphischen Computer-Schnittstelle (GUI) als Kernpunkt seiner Ideologie hat apple den Ruf des easy-to-use Computer-Anbieters eingebracht.

Auf der Seite der Software (SW) ist diese Entscheidung nicht ganz so einfach. Hier können vielfältige Strukturierungskriterien zur Anwendung kommen.

Die aus meiner Sicht wichtigsten sind

  • Systemsoftware
  • Anwendersoftware und hierbei wiederum zu unterscheiden nach
    • kommerzieller SW
    • freier SW bzw. Open Source Programmen
    • Netz-SW

Bei System-SW betrachte ich wiederum nur die Client-Seite / da die Betriebssystem-Software ein wesentlicher Bestandteil der Computer Hardware ist, neige ich auch hier dazu apple als das führende Unternehmen zu betrachten: das iPAD wird nach Lage der Dinge die terminale Benutzung von IT erneut beschleunigen und verändern.

Die Integration von HW und SW und Dienstleistungen (DL) zu einem nutzerorientierten Gesamtsystem erbringt den entscheidenden Mehrwert.

Bei der Anwendersoftware ist der enorme Zuwachs in der Nachfrage nach freier bzw. offener SW (z.B. OpenOffice, Mozilla-SW) ein deutliches Merkmal der Veränderung.

Darüber hinaus ist die Nutzung von (gesponserter) Netz-Software á la google (Basis UNIX) bzw. Wikipedia der Trend der neuen, WEB 2.0 genannten Technologie.

Der dritte, trendige Aspekt ist die Möglichkeiten Ressourcen im Netz seiner eigenen Systemlandschaft hinzuzufügen: Cloud-Computing.

Erkenntnis

Es gibt einen Trend zu mehr „Beweglichkeit“ im Umgang mit IT;

Interaktivität wird zunehmen die IT Landschaft dominieren;

führend sind hierbei die Menschen und damit die Unternehmen die nicht aufhören sich aktiv (= von innen heraus) zu verändern.

Maßgeblich sind hierbei „Köpfe“ mit eigenen, z. T. herausragenden Ideen, die sie allen (öffentlichen) Widerständen zum Trotz, durchsetzen.

H. G. O.