#2 Datenverarbeitung
Stand der Dinge
Dieser Tage habe ich die interessante Nachricht gelesen, nämlich dass die Floppy Disk (.. was war das denn noch einmal ..?) nicht länger produziert wird.
Dies verdeutlicht wieder einmal, dass die Informations-Technologie (IT) doch recht schnelllebig ist: von ca. 1981 bis März 2011 (Produktionsende bei Sony) existierte dieses Medium also „nur“ 30 Jahre.
Auf der anderen Seite ist kaum ein Technologiefeld – vielleicht mit Ausnahme der Bio-Technologie – derart dynamisch. Möglicherweise liegt dies aber auch nur an der öffentlichen Wahrnehmung.
Pacemaker der Hardware-Branche (der Computer als solches – nur Client-Seite) ist heute offensichtlich die Firma apple: kein anderes Unternehmen wird heute so bewundert bzw. gehasst wir diese 1976 gegründete Computer Fabrik. Spätestens mit der Implementierung von iTunes und dem iPod Anfang dieses Jahrtausends festigte sich der Ruf einer Leading Company. Die Name apple zählt zu den 10 teuersten Marken der Welt. Die Weiterentwicklung der Idee einer graphischen Computer-Schnittstelle (GUI) als Kernpunkt seiner Ideologie hat apple den Ruf des easy-to-use Computer-Anbieters eingebracht.
Auf der Seite der Software (SW) ist diese Entscheidung nicht ganz so einfach. Hier können vielfältige Strukturierungskriterien zur Anwendung kommen.
Die aus meiner Sicht wichtigsten sind
- Systemsoftware
- Anwendersoftware und hierbei wiederum zu unterscheiden nach
- kommerzieller SW
- freier SW bzw. Open Source Programmen
- Netz-SW
Bei System-SW betrachte ich wiederum nur die Client-Seite / da die Betriebssystem-Software ein wesentlicher Bestandteil der Computer Hardware ist, neige ich auch hier dazu apple als das führende Unternehmen zu betrachten: das iPAD wird nach Lage der Dinge die terminale Benutzung von IT erneut beschleunigen und verändern.
Die Integration von HW und SW und Dienstleistungen (DL) zu einem nutzerorientierten Gesamtsystem erbringt den entscheidenden Mehrwert.
Bei der Anwendersoftware ist der enorme Zuwachs in der Nachfrage nach freier bzw. offener SW (z.B. OpenOffice, Mozilla-SW) ein deutliches Merkmal der Veränderung.
Darüber hinaus ist die Nutzung von (gesponserter) Netz-Software á la google (Basis UNIX) bzw. Wikipedia der Trend der neuen, WEB 2.0 genannten Technologie.
Der dritte, trendige Aspekt ist die Möglichkeiten Ressourcen im Netz seiner eigenen Systemlandschaft hinzuzufügen: Cloud-Computing.
Erkenntnis
Es gibt einen Trend zu mehr „Beweglichkeit“ im Umgang mit IT;
Interaktivität wird zunehmen die IT Landschaft dominieren;
führend sind hierbei die Menschen und damit die Unternehmen die nicht aufhören sich aktiv (= von innen heraus) zu verändern.
Maßgeblich sind hierbei „Köpfe“ mit eigenen, z. T. herausragenden Ideen, die sie allen (öffentlichen) Widerständen zum Trotz, durchsetzen.
H. G. O.