Schlagwort: Kulturentwicklung

Kulturentwicklung als Wettbewerbsvorteil – Teil 1


April 2017

Kulturentwicklung als Wettbewerbsvorteil
Teil 1: Wenn nicht jetzt, wann dann?
von Thilo Leipoldt

Was hat ein Eisberg und ein Elefant im Wohnzimmer gemeinsam? Die Auflösung folgt später. Doch jetzt erst einmal der Reihe nach: Das Thema Kulturentwicklung boomt. Siemens-Chef Joe Kaeser will eine Gründerkultur. Dr. Dieter Zetsche, Daimler AG fordert eine neue Führungskultur. Allianz-Chef Bäte sagt „Wir sind das Problem. Jeder hat Angst Fehler zu machen.“ Jürgen Fitschen, bis Mai 2016 Co-Chef der Deutschen Bank glaubt nicht an die Führung mit harter Hand. Er ist davon überzeugt, dass sich vielleicht Gehorsam erzwingen lässt, Spitzenleistung ganz sicher nicht.

Aus unseren Beratungsaufträgen wissen wir, nicht nur im DAX, auch im Mittelstand stehen die Themen Unternehmenskultur und Mindset der Mitarbeiter an erster Stelle. Eine gemeinsame Botschaft teilen sie alle: moderne Unternehmensführung funktioniert nicht mehr mit Druck von oben nach unten. Eine neue Kultur zeichnet sich durch Freiräume, Kooperation, Wertschätzung und Vertrauen aus. Ziel dabei ist mehr Agilität, Flexibilität und Robustheit gegenüber der zunehmenden Veränderungsdynamik. Damit wird Kulturentwicklung zunehmend zum Wettbewerbsvorteil. Agile Mind ist die neue Anforderung an Führungs- und Unternehmenskultur. Doch wie kommen die heute teilweise noch stark hierarchisch geprägten Unternehmen zu dieser neuen Kultur?

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Den dazugehörigen Teil 2 „Wenn jetzt, wie dann?“ von Silke Heerwagen finden Sie hier.

Veranstaltungshinweis

Aufgrund der hohen Nachfrage findet unser Vorkongress zum Thema „Kulturentwicklung als Wettbewerbsvorteil“ mit Thilo Leipoldt und Silke Heerwagen am 18. Juli 2017 ein zweites Mal statt.

Im diesjährigen Vorkongress zeigen wir Ihnen ein handhabbares Modell und eine Vorgehensweise zur Kulturbeschreibung, wie Sie gewünschte Kulturelemente einführen und den Fortschritt der Kulturentwicklung verfolgen. Als Personal- und Organisationsentwickler erhalten Sie Anregungen, wie Sie Kulturentwicklung im Unternehmen anstoßen. Als Berater, Trainer & Coach erfahren Sie, wie Sie Ihre Beratungsdienstleistung mit der Perspektive Kulturentwicklung ergänzen. Als interessierte Führungskräfte erhöhen Sie Ihre Wirkung, Kulturentwicklung in Ihrem Verantwortungsbereich voranzubringen.   Weiterlesen…

 

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Quelle Foto: © Thilo Leipoldt

Dezember 2016

Kollegiales Führungscoaching – ein Entwicklungsraum für Führungskräfte mit Bezug zur Unternehmenskultur-Entwicklung
von Dorothee Blaeß

Unternehmerischer Erfolg wird auf personaler Seite maßgeblich dadurch mitbestimmt, dass Unternehmensziele wirksam an die Mitarbeiter des Unternehmens transportiert werden und von diesen als lohnenswert anerkannt und umgesetzt werden. In diesem Prozess spielen Führungskräfte eine entscheidende Rolle. Hiervon spricht auch das geflügelte Wort, dass „Mitarbeiter nicht Unternehmen, sondern Führungskräfte verlassen“. Zu welchen Maßnahmen Führungskräfte hierbei greifen, wie sie die Entscheidungsprozesse gestalten und in Beziehung zu ihren Mitarbeitern stehen, dadurch prägen und gestalten sie Unternehmenskultur mit. Ihr Tun wird als Ausdruck eines kulturellen Wertemusters von den Mitarbeitern wahrgenommen, gedeutet und implizit zur Entwicklung eigener Handlungsoptionen verwendet.

Für Führungskräfte ist es von wesentlicher Bedeutung, ihrerseits auf die erwünschten und unerwünschten, berücksichtigten und unerkannten Auswirkungen und Aussagen ihres Führungshandelns schauen zu können und hieraus neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Eine interessante Möglichkeit, dies zu tun, bietet das kollegiale Führungscoaching, ein systemischer Beratungsraum. Worum es dabei geht, welche Führungskompetenzen Führungskräfte dabei weiterentwickeln und welche Rückwirkungen dies wiederum auf die Unternehmenskultur hat, anhand dieser Aspekte möchte ich  in den folgenden Zeilen das kollegiale Führungscoaching und seinen möglichen Beitrag zur Kulturentwicklung in Unternehmen beleuchten.

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Dorothee Blaeß und ihre Kollegin Anette Henrich führen kommendes Jahr im system worx Institut eine unternehmensübergreifende Führungswerkstatt für weibliche Führungskräfte durch. Hier bringen Sie die Anliegen und Situationen ein, für die Sie Lösungen und neue Handlungsoptionen benötigen. Gemeinsam mit anderen weiblichen Führungskräften beraten Sie sich zu Ihren Praxisfällen und lernen dabei miteinander und voneinander. Sie erhalten professionelles Feedback zu Ihrem Führungsverhalten und Ihrer Wirkung. Anhand systemischer Beratungsmethoden – in Verbindung mit den Kompetenzen und Erfah- rungen aller Teilnehmerinnen – werden neue Perspektiven und konkrete Lösungsansätze denkbar.

Für weitere Informationen und die aktuellen Termine zu dieser Veranstaltungsreihe wenden Sie sich an Carina Schneider, Seminar- und Office Managerin.

 

 

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Quelle Foto: (c) Robert Kneschke / Fotolia

Führen in einer neuen Zeit

Januar 2016

Führen in einer neuen Zeit
von Jaakko Johannsen und Thilo Leipoldt

Die neue Zeit benennt Scharmer als „Öko-System Bewusstsein“. Dieses neue Bewusstsein richtet sich auf das Wohl aller aus. Der Bewusstseinswandel betrifft Individuen, Teams, Organisationen und die Gesellschaft als Ganzes. Die neue Zeit erleben Führungskräfte zum Beispiel in Form einer neuen Generation an Bewerbern. Diese Bewerber sind selbstbewusst. Führungskräfte wundern sich, wenn diese jungen, hoch qualifizierten Bewerber einen sicheren und gut bezahlten Job ablehnen. Sie suchen nach dem Sinn und nicht mehr nach der Maximierung ihres Einkommens. Sie wollen verstehen, was ihre Arbeit zu einem größeren Ganzen beiträgt.

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Warum Systemkompetenzen die passende Antwort auf die aktuellen Herausforderungen in Unternehmen sind, erfahren Sie in unserem Workshop: „Neue Systemkompetenzen für Führungskräfte

 

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Bildquelle: system worx GmbH

Systemische Trennungskultur

Januar 2013


Systemische Trennungskultur in Unternehmen
von Stefan Krüger

 

Irgendwann kommt ein Unternehmen in die Situation, sich von einem oder mehreren Mitarbeitern trennen zu müssen. Ursachen hierfür können sehr unterschiedlich sein: Zum Einen gibt es das klassische Fehlverhalten des Mitarbeiters, das eine Kündigung rechtfertigt. Zum anderen gibt es den klassischen betrieblichen Kündigungsgrund, wenn z.B. in Folge einer Reorganisation der Arbeitsplatz eines Mitarbeiters entfallen ist, und der Mitarbeiter nicht mehr weiterbeschäftigt werden kann.

Wie gestaltet man diesen Trennungsprozess unter systemischen Gesichtspunkten? Wie kann man „im Guten“ auseinander gehen? Wie vermeidet man negative Auswirkungen in der Öffentlichkeit und im Unternehmen?

Anregungen und Erfahrungen aus der Praxis zu diesem Thema, haben wir gerne für Sie zusammen gestellt.

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