Schlagwort: Persönlichkeitsentwicklung

Das Curriculum „Systemische Organisationsentwicklung Kompakt“ ist ein Curriculum in speziellem Zuschnitt für erfahrene Professionals mit systemischem Hintergrund. Nach absolvierter systemischer Weiterbildung können sich erfahrene Berater, Coaches und Organisationsentwickler nun zusätzlich im system worx Institut mit der isb-Professions- und Lernkultur und den neuesten thematischen Entwicklungen am isb vertraut machen.

In diesem Video stellt Markus Schwemmle das neue Curriculum Systemische Organisationsentwicklung Kompakt (SOK) des isb aus drei Perspektiven vor.

00:14 Vorstellung der Perspektivengeber
00:30 Über das SOK allgemein (Zielgruppe, Besonderheit, Ursprungsidee)
01:43 Was hat euch geleitet
02:06 Aufbau des Curriculums
03:21 Der spezifische isb-Spannungsbogen
04:12 Wie geht man aus dem Curriculum raus?
05:12 Was ist das Mehr an Weiterbildung am isb?
07:32 Ist auf diesem Weg die Masterlaufbahn am isb möglich?
08:28 Wir freuen uns auf mehr!

 

Weitere Informationen zum SOK und die Anmeldung finden Sie hier.

 

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Theorie U – Journaling Übung

 

Mai 2017

Theorie U
Journaling-Übung
von Carina Schneider

 

Diese Übung nutzt angeleitetes, intuitives Schreiben, um durch einen reflektiven Prozess zu führen und ermöglicht es, den U-Prozess in etwa 40 Minuten zu erleben. Es geht dabei darum, Zugang zu einer tieferen Selbsterkenntnis und einem tieferen Selbstverständnis zu erhalten und praktische Ideen zu entwickeln, um eine Idee der eigenen Zukunft zu erhalten und diese den eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechend zu gestalten.

Ziel und Nutzen
Es geht darum sich auf einer tieferen Ebene der Selbst-Erkenntnis oder auch des Selbst-Wissens mit sich zu verbinden, um von dort aus zu handeln zu beginnen. Der sich dabei vollziehende Perspektivwechsel und dabei vertiefende Aufmerksamkeits-Zustand ermöglicht es, die Dinge und Zusammenhänge auf eine neue Art und Weise zu betrachten und zu reflektieren. Dadurch kann ein neues Bewusstsein entstehen. Neue Fragen hinsichtlich dessen, wer Du bist und was Du mit dem Rest Deines Lebens anfangen möchtest, können aufkommen.

 

Die Übung besteht aus den in der folgenden Unterlage enthaltenen Fragen:

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Durchführung
Die Übung kann für jede Gruppengröße eingesetzt werden. Ein stiller Raum, der vor Lärm und anderen Ablenkungen in der Umgebung schützt ist ideal geeignet. Anhand des Dialog-Spaziergangs am Ende der Übung, kann der vertiefte Bewusstseinszustand am Ende noch nachhaltig gefestigt werden.Die Übung dauert etwa 40 min. und idealerweise werden weitere 40 min. für den Dialog-Spaziergang zu zweit eingeplant, bei dem die Teilnehmer sich austauschen können, was während der Übung auftauchte. Insgesamt benötigt man also etwa 90 min. zur Durchführung. Es werden ausreichend Stifte und Papier benötigt.

 

Schritt 1: Vorbereitung
Um eine passende Atmosphäre zu schaffen, kann der Raum, in dem die Übung durchgeführt wird, entsprechend hergerichtet werden. Einleitend kann auch ein Video-Clip gezeigt oder eine persönliche Geschichte mitgeteilt werden, die den Teilnehmenden ermöglicht, die tieferen Aspekte ihrer Arbeit und ihrer Lebensgeschichte bewusst zu machen.

Anschließend schließen sich die Teilnehmer jeweils zu zweit zusammen und teilen einander ihre Geschichten mit. Wenn sich alle Anwesenden mit einem konkreten Aspekt dieser tieferen Erfahrung verbunden haben, kann die Übung beginnen. Je nachdem, welchen spezifischen Kontext die Gruppe mit sich bringt oder wo sie nach dem vorherigen Schritt steht, kann die erste Frage oder die ersten beiden Fragen daraufhin angepasst werden.

 

Schritt 2: Start des Journaling
Die Fragen werden der Reihe nach vorgelesen und dabei geht es darum, „einfach“ mit dem Schreiben zu beginnen. Sobald deutlich wird, dass die Mehrheit der teilnehmenden Personen zu schreiben aufgehört hat, wird mit der nächsten Frage fortgefahren. Es ist wichtig dabei darauf zu achten, dass nicht zuviel Zeit gegeben wird und keine Pausen entstehen. Das Ziel des beständigen Schreibens ist es, in einen Flow-Zustand zu kommen und nicht zuviel zu denken. Es kann auch zu Beginn der Übung ein Zeichen vereinbart werden, damit, wenn zu schnell vorangeschritten wird, die Teilnehmer zeigen können, wenn es Ihnen zu schnell geht.
Die Inhalte der Teilnehmerunterlage werden in Schrift und Bild transportiert. Wie dies auf praktische und einfach Art und Weise gelingen kann, lernen Sie in unserem nächsten Workshop zum Thema „Wirkungsvoll visualisieren – Flipchartgestaltung“ mit Carina Schneider.

Immer wieder bekommen wir von unseren Seminarteilnehmern und Kunden positive Rückmeldungen zu unseren per Hand gestalteten Flipcharts und Pinnwänden. Damit auch Sie als Personal- oder Organisationsentwickler, Trainer oder Coach mit Ihrer Visualisierung einen bleibenden Eindruck bei Ihren Kunden hinterlassen, möchten wir unser Wissen in diesem eintägigen Workshop mit Ihnen teilen. Zum guten Ton gehört es heute für Berater und Trainer, Flipcharts ansprechend zu gestalten. Wie oft wurden gute Vorträge schon mit grausamen Flips verunstaltet?    Weiterlesen

 

 

 

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Quelle Foto & Illustrationen in der Teilnehmerunterlage: © Carina Schneider
Quelle Journaling-Übung & Übungsanleitung: C.O. Scharmer – Theorie U Toolbook 1.1

Markus Schwemmle, Dorothee Blaeß und Anette Henrich führen eine Learning Conversation zur Veranstaltungsreihe „Authentisch Führen: Eine Werkstatt für weibliche Führungsktäfte“:

Dorothee Blaeß und Anette Henrich führen im system worx Institut die unternehmensübergreifende Führungswerkstatt „Authentisch Führen: Eine Werkstatt für weibliche Führungsktäfte“ für weibliche Führungskräfte durch.

Hier bringen Sie die Anliegen und Situationen ein, für die Sie Lösungen und neue Handlungsoptionen benötigen. Gemeinsam mit anderen weiblichen Führungskräften beraten Sie sich zu Ihren Praxisfällen und lernen dabei miteinander und voneinander. Sie erhalten professionelles Feedback zu Ihrem Führungsverhalten und Ihrer Wirkung. Anhand systemischer Beratungsmethoden – in Verbindung mit den Kompetenzen und Erfahrungen aller Teilnehmerinnen – werden neue Perspektiven und konkrete Lösungsansätze denkbar.
… Weiterlesen

Passend dazu gibt es ein White Paper von Dorothee Blaeß zum Thema „Kollegiales Führungscoaching – ein Entwicklungsraum für Führungskräfte mit Bezug zur Unternehmenskultur-Entwicklung“.

 

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April 2016

Der Wert der Vergangenheit – Genogrammarbeit im Coaching
von Veronika Völler

Die in Systeme eingebundenen Menschen, ihre Probleme und die Lösungen für diese Probleme existieren nicht in einem Vakuum. Sie alle sind unausweichlich mit dem Kontext verbunden. Das einflussreichste System, in das wir eingebunden sind, ist unsere Familie. Prägungen und Verhaltensmuster, die wir aus unserem Familiensystem bewusst oder unbewusst übernommen haben, wirken im Hier und Jetzt. Wer die eigene Familiengeschichte auch als Schatztruhe sehen kann, in der sich die eigenen Stärken, Potenziale und ein Teil der eigenen Persönlichkeit entwickelt hat, agiert mit seinem ganzen Potenzial im Hier und Jetzt.
Machen Sie hierzu ein Gedankenexperiment: Angenommen Sie können sich an Ihre Vergangenheit nicht mehr erinnern. Sie wachen auf und haben keine Erinnerungen mehr. Stellen Sie sich vor, auf folgende Fragen keine Antworten zu haben: Wo bin ich? Wie heiße ich? Wer sind die Menschen um mich? Wo komme ich her? Habe ich Familie? Was ist mein Beruf? Wie bin ich hier her gekommen? Was ist für den heutigen Tag geplant? Was tue ich als nächstes?

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Veranstaltungshinweis

Genogrammarbeit ist fester Bestandteil des systemischen Tool Camps. Der nächste Genogramm-Baustein findet vom 23.-24. März 2018 statt. Der Einstieg ist jederzeit möglich!

Das systemische Tool Camp dient dazu, die Lücke zwischen systemischer Ausbildung und sicherem Einsetzen systemischer Methoden im Arbeitsalltag zu schließen. Wir trainieren gemeinsam systemische Tools von den Basiswerkzeugen systemischen Arbeitens wie Auftragsklärung, Hypothesenbildung und Fragen bis hin zu speziellen Techniken wie Externalisierung, Aufstellung oder Genogrammarbeit. Besonderen Wert legen wir darauf, die systemischen Interventionen auszuprobieren, zu üben und zu reflektieren. Nur durch dieses aktive und intensive Erfahren systemischer Tools bekommen Sie die Erfahrung, um diese in der Praxis sicher und handwerklich „sauber“ anzuwenden. So gefestigt in Ihrer Beraterrolle können Sie mit Wissen und Erfahrung die gelernten systemischen Methoden vielfältig im Alltag einsetzen.

Die 10 Trainingseinheiten finden monatlich statt (bis auf die Urlaubsmonate August und September). Das systemische Tool Camp ist eine Weiterbildung, die unter dem Dach der isbProfessionalGroup angeboten wird.

 

Alle Infos und zur Anmeldung hier.

 

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Bildquelle: system worx GmbH

Interview mit Bernd Schmid – Teil 4

Der Biographiefaktor-Kongress
eine biographische Zeitreise mit Bernd Schmid,
eingefangen in Wasserbildern von Bernd Schmid

Im Fluss
Bernd Schmid über die Kraft innerer Bilder, den jugendlichen Helden und das Lebensdelta, das neue Ideen nährt (Interview mit Raphaela Kreitmeir)

Warum ist es wichtig, die eigenen seelischen Bilder zu verstehen?
Was die Seele ist, wissen wir nicht. Wir können uns ihr nur annähern, zum Beispiel über Bilder. Ich persönlich stelle mir meine Seele wie ein unsichtbares Fischernetz vor. Es hängt an Bojen, die an der Oberfläche sichtbar sind, doch das Netz reicht in Tiefen, die ich letztlich nicht ausloten kann. Das Netz selbst kann ich auch nicht wahrnehmen. Ich bekomme aber eine Vorstellung davon durch das, was darin hängen bleibt. Allein, dass etwas darin geblieben ist, zeigt, dass es mit mir zu tun hat. Was geblieben ist, sagt etwas über das Netz aus, lässt Rückschlüsse zu. Aus den Millionen von Bildern, optischen wie akustischen Eindrücken, bleiben bestimmte in uns hängen und erzählen etwas über die Natur des Netzes, über die Natur unserer Seele.

„Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei.“ (Heraklit)

Die Seele gleicht einem unsichtbaren Fischernetz

Hier bietet sich wiederum eine Analogie zum Fluss an: Was nährt den Fluss, was fließt dazu, damit er sich weitet? Denn er trägt nicht von Anfang an alle lebensschöpfende Kraft, alle Nährstoffe in sich. Ebenso ist es bei der Seele. Nicht alle Bilder, die man zum Wachsen und für die innere Balance braucht, sind von Anfang an vorhanden, kann man in sich selbst finden. Aber man kann sie in anderen finden. Daher lade ich Menschen ein, denen eine bestimmte Qualität „fehlt“, sich in der Welt umzuschauen, Ausschau nach Menschen zu halten, die diese Bilder leben  und die Bilder dann zu adoptieren, sich einzuverleiben, „einzuverseelen“.

„Wir sind alle Wasser aus verschiedenen Flüssen. Das macht es so leicht, sich zu treffen.“ (Yoko Ono)

Ideenreichtum, Beständigkeit und Geduld spielen für Bernd Schmid eine wichtige Rolle. Denn wie ein Fluss einen langen Weg zurücklegt, um sich anzureichern und zur Fülle zu kommen, brauchen Menschen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung Zeit

 

 

 

Was bringen die inneren Bilder zum Ausdruck?
…lesen Sie weiter in Teil 5

 

Links:

Biographiefaktor-Kongress-Webseite: www.biographiefaktor.de
Blog Dr. Bernd Schmid
Blog Raphaela Kreitmeier

 

 

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Bildquellen: Bernd Schmid

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