Schlagwort: Systemische Lernkultur

Unter diesen Titel stellt Dr. Franz Inderst, Leiter der Sparkassenakademie Bayern, seine Keynote im Rahmen des 9. Symposiums der systemischen Peergroup München.

Der Aussage Peter Bieris „Ausbilden tun uns die Anderen, bilden müssen wir uns selbst“ folgend, geht Dr. Franz Inderst in seinem Vorrag auf die wesentlichen Elemente einer systemischen Lernkultur ein und verdeutlicht, welchen Beitrag sie seiner Einschätzung nach zu unserer Potenzialentwicklung beitragen können.

Seine theoretischen Impulse untermalt er mit einem beeindruckenden Praxisbeispiel der Sparkassenakademie.

Termin des 10. Symposiums: 12. Januar 2019

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project1 – Werde systemischer Unternehmer!

project1 by system worx – Werde systemischer Unternehmer!

Alle Infos und zur Anmeldung: https://www.project1.system-worx.de

“Ein Unternehmen kann sich nur soweit entwickeln, wie es die Unternehmerpersönlichkeit zulässt.”

Wir bilden Dich darin aus, ein eigenes Unternehmen zu gründen und zu führen!

Du startest mit 12 anderen zukünftigen Unternehmern. Du lernst, einen ganzheitlichen Blick auf ein zukünftiges, auf Dein Start-Up zu richten. Es geht von Anfang an um die Verwirklichung einer Geschäftsidee, die zur Gründung eines Unternehmens führt. Wir lehren, coachen und begleiten  Dich und stellen einen Rahmen, in dem Ihr Euch verwirklichen könnt. Von Anfang an nehmen wir Dich mit Deiner Unternehmerpersönlichkeit in den Blick und wir entwickeln Dich bezogen auf die Zusammenarbeit und die Geschäftsidee.

– ORIENTIERUNGSTAG AM 27.04.18 –

Du hast Interesse an der Ausbildung zum systemischen Entrepreneur? Dann melde dich bis zum 25.04.18 bei uns mit einem kurzen Schreiben oder Video über dich und erzähle uns warum du teilnehmen willst. Wir freuen uns darauf!

Kontaktiere uns telefonisch oder per E-Mail, auch für jegliche Fragen:

+49 (0)89 37 41 95 93

project1@system-worx.com

 

 

Reflexionsfragen zu „Transformation von Führung in das Zeitalter der Dialogkultur“

von Markus Schwemmle

Gemeint ist das Kapitel als Anregung für Menschen in Verantwortung bzw. in Führungsrollen, oder auch für solche, die andere bei ihrer Führungsrolle unterstützen.
Haben Sie bereits über die Fragen aus dem Artikel reflektiert?

Wir haben alle Reflexionsfragen noch einmal für Sie zusammengestellt:

 

Reflexionsfrage 1
Auf welche Art und Weise übertragen Sie (oder Ihre Führungskraft) anstehende Aufgaben? Was haben Sie dazu in Ihrer Berufsbiographie gelernt (z.B. in einem Führungsseminar)? Im Unterschied dazu: Wie machen Sie es wirklich und konkret?

Reflexionsfrage 2
Wenn das zur gewohnten Art wird, wie Aufgaben üblicherweise übertragen werden (ein sogenanntes Muster): Welche Haltung steckt dahinter? Was wird dadurch mehr möglich? Und was wird verhindert?

Reflexionsfrage 3
Wie sorge ich dafür, dass mir andere folgen?

  • Wie sorge ich dafür, dass mir meine Mitarbeiter folgen? (Der Klassiker)
  • Wie sorge ich dafür, dass mir mein Chef folgt? (Auch ein Klassiker)
  • Wie sorge ich dafür, dass mir meine Kunden folgen? (Ich meine es gut und glaube gut verstanden zu haben was sie brauchen. Noch besser: Ich kann es liefern!)
  • Wie sorge ich dafür, dass mir der Einkauf meines Kunden folgt? (Meine Leistung ist ihren Preis Wert und ich mag keine Spielchen)
  • Wie sorge ich dafür, dass mir der Werkschutz folgt? (Wenn ich aufs Werksgelände will und die Öffnungszeiten schon vorüber sind, oder wenn ich einen Besucher dabei habe…)
  • Wie sorge ich dafür, dass mir der Leiter des Risk Managements folgt? (Wenn ich einen Kundenauftrag anschleppe, dessen Prüfung mehrere Wochen dauert, der Kunde aber bis Freitag eine Entscheidung braucht)
  • Wie sorge ich dafür, dass mir meine Seminarteilnehmer folgen? (Bin halt nicht ihr Chef…)
  • Wie sorge ich dafür, dass mir mein Partner, meine Partnerin, meine Ehefrau, mein Ehemann folgt? (illusorisch???)
  • Wie sorge ich dafür, dass mir meine Eltern folgen? (es wird auch Zeit…)
  • Wie sorge ich dafür, dass mir meine Kinder folgen? (Sollte man sich abschminken?)
  • Wie sorge ich dafür, dass mir die anderen Kinogäste aus dem brennenden Kino folgen? (das auch noch…)

Reflexionsfrage 4
Wer hat hier die Führungsrolle? Wem wird man hier folgen?

 

Haben Sie sich diese Fragen anhand ein oder zwei konkreter Situationen in Ihrem Arbeitsalltag verdeutlicht?

Wir sind neugierig auf Ihre Antworten. Teilen Sie mit uns Ihre Gedanken und Erfahrungen zum Thema über die Antwortfunktion weiter unten!

 

Markus Schwemmle
Diplom-Psychologe (Jg. 1968), ist geschäftsführender Gesellschafter, Leiter des Instituts und Partner von system worx. Seit 2011 leitet er das system worx Institut und lehrt zudem am isb Wiesloch. Er arbeitet in den Rollen als Aufsichtsrat, Unternehmensberater, Trainer und Coach.

Sein Artikel „Transformation von Führung in das Zeitalter der Dialogkultur“ ist ein Buchbeitrag in unserem 2016 erschienen Band „Leadership für eine neue Zeit. Kraft, Kultur und Kontext“ .

 

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In ihrer Learning Conversation diskutieren Markus Schwemmle und Nicholas Rohmann das Thema „Systemische Innovation“ und geben einen Vorgeschmack auf das InnoCamp, das wir in unserem Institut anbieten.

Das zugehörige Whitepaper mit dem Titel „Zukunft im Hier und Jetzt gemeinsam sinnvoll gestalten“ von Nicholas Rohmann finden Sie hier.

Nicholas Rohmann arbeitet als Berater & Coach für system worx.

Markus Schwemmle und Nicholas Rohmann gestalten gemeinsam das “InnoCamp – Wie kann man eine innovationsfähige Projekt- und Arbeitsumgebung gestalten bzw. entstehen lassen?”, das vom 23. bsi 26. Januar 2018 zum zweiten Mal stattfinden wird.

Im Rahmen des viertägigen Camps werden die Grundlagen für eine innovationsfähige und zugleich unkonventionelle Arbeits- und Lernkultur eingeführt und erlebbar gemacht. Das Camp richtet sich an Unternehmer, Führungskräfte, Berater, Organisationsentwickler und Interessierte, die den Mut haben, aus bekannten Mustern auszusteigen und neue Vorgehensweisen experimentell erlernen und erleben möchten.

 

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Zukunft im Hier und Jetzt gemeinsam sinnvoll gestalten

Juli 2016

Zukunft im Hier und Jetzt gemeinsam sinnvoll gestalten
von Nicholas Rohmann

Das White Paper befasst sich vor dem Hintergrund der in den einschlägigen Medien zunehmend zu findenden Berichte über die nachlassende Innovationsfähigkeit von Unternehmen mit der Frage, welche Voraussetzungen im Sinne eines organisationalen Wirkens von Menschen geschaffen werden müssen, um die Innovationskraft von Unternehmen nachhaltig zu stärken. Hierbei erfolgt ein Streifzug durch die aktuellen Entwicklungen im Kontext neuer Formen der Arbeitsorganisation und -kultur. Aus Sicht des Autors gehen diese Entwicklungen, die im Wesentlichen an den Symptomen kratzen, an vielen Stellen nicht weit genug. Das schöpferische Gestalten (=Innovieren) ist nicht in erster Linien eine Frage nach den Möglichkeiten der Technologie, sondern eine Frage nach dem Sinn und Zweck der unternehmerischen Handlung.

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Nicholas Rohmann arbeitet als Berater & Coach für system worx.

Markus Schwemmle und Nicholas Rohmann gestalten gemeinsam das „InnoCamp – Wie kann man eine innovationsfähige Projekt- und Arbeitsumgebung gestalten bzw. entstehen lassen?“.

Im Rahmen des viertägigen Camps werden die Grundlagen für eine innovationsfähige und zugleich unkonventionelle Arbeits- und Lernkultur eingeführt und erlebbar gemacht. Das Camp richtet sich an Unternehmer, Führungskräfte, Berater, Organisationsentwickler und Interessierte, die den Mut haben, aus bekannten Mustern auszusteigen und neue Vorgehensweisen experimentell erlernen und erleben möchten.

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Bildquelle: © alphaspirit / Fotolia

Rituale in der Organisationsentwicklung

 

Dezember 2015

Rituale in der Organisationsentwicklung
von Kristin Schwemmle

Rituale haben die Funktion Sicherheit, Halt und Stabilität zu geben. Sie stärken die Bindung untereinander und legen den Fokus auf das angezielte Thema. Ein einfaches Beispiel ist das allabendliche Zu-Bett-Geh-Ritual für Kinder. Es hilft ihnen den Tag abzuschließen und gibt ihnen die Sicherheit sich ins unbekannte Traumland zu wagen. Sie genießen es, Mama oder Papa einige Minuten noch einmal ganz für sich zu haben, um zu Schmusen, zu Busseln oder sich beim Geschichte vorlesen an die Eltern zu kuscheln. Letztlich dient es dazu, dass die Kinder am Ende des Tages gut einschlafen.

Zum Download (PDF)

Veranstaltungshinweis

Systemisches Tool Camp
– Einstieg monatlich möglich

Das systemische Tool Camp dient dazu, die Lücke zwischen systemischer Ausbildung und sicherem Einsetzen systemischer Methoden im Arbeitsalltag zu schließen. Wir trainieren gemeinsam systemische Tools von den Basiswerkzeugen systemischen Arbeitens wie Auftragsklärung, Hypothesenbildung und Fragen bis hin zu speziellen Techniken wie Externalisierung, Aufstellung oder Genogrammarbeit. Besonderen Wert legen wir darauf, die systemischen Interventionen auszuprobieren, zu üben und zu reflektieren. Nur durch dieses aktive und intensive Erfahren systemischer Tools bekommen Sie die Erfahrung, um diese in der Praxis sicher und handwerklich „sauber“ anzuwenden. So gefestigt in Ihrer Beraterrolle können Sie mit Wissen und Erfahrung die gelernten systemischen Methoden vielfältig im Alltag einsetzen.

Die 10 Trainingseinheiten finden monatlich statt (bis auf die Urlaubsmonate August und September). Das systemische Tool Camp ist eine Weiterbildung, die unter dem Dach der isbProfessionalGroup angeboten wird.

Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen.

Zur Anmeldung


Kristin Schwemmle ist zertifizierte systemische Beraterin (DGSF) und Partnerin von system worx. Seit 2006 ist sie als selbständiger Karriere-Coach in München tätig. Sie begleitet Menschen in beruflichen Veränderungsprozessen und hilft Herausforderungen zu meistern und den nächsten Karriereschritt erfolgreich zu gestalten.

Im Systemischen Tool Camp begleitet Kristin Schwemmle unter anderem den Baustein zum Thema „Rituale“. Der Schwerpunkt bei diesem Baustein liegt in der Auseinandersetzung mit Ritualen für Teams und Einzelpersonen in den Bereichen Einführung und Inthronisation, Übergang, Abschied und Dank. Ziel ist es hier das machtvolle Instrument des Rituals in die Beratungstätigkeit einzubauen und damit Lösungswege für den Klienten zu kreieren aber auch Rituale als Diagnosetool für die Kultur in Organisationen und Teams zu nutzen. Am Systemischen Tool Camp schätzt sie den praxisorientierten Ansatz, der neben kurzen theoretischen Inputs auf Üben und Ausprobieren setzt und so die Sattelfestigkeit der Teilnehmer in ihrer Beratungstätigkeit stärkt.   … Weiterlesen

 

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Bildquelle: pixelio / BirgitH

 Juni 2013

von Matthias Singer und Markus Schwemmle

Buchartikel aus dem Buch „Systemisch beraten und steuern live – Modelle und Best Practices in Organisationen“ (2009)

 

– Eine Anleitung –

Teilnehmerin: „Ich bin hier um mit euch zu lernen. Ich will einfach auch mal Sachen ausprobieren, bei denen ich mich noch nicht wirklich sicher fühle. Vor allem möchte ich mal sehen, wie es ist, wenn ich etwas vorbereite und dann anderen erkläre und dazu ehrliches Feedback zu mir und meiner Art und Weise bekommen. Wenn nicht hier, wo dann?“

Wozu eine Peergroup?

Für die Gründung einer Peergroup gibt es vielfältige Gründe. Bei uns war diese motiviert durch den Wunsch nach Austausch und Übungsmöglichkeiten sowie durch die Tatsache, dass sich mehrere Gründungsmitglieder in systemischen Beraterausbildungen befanden, in denen eine Peergroup entweder als Teil der Ausbildung vorgeschrieben war oder zumindest zur Begleitung der Ausbildung  angeraten wurde.

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