Zunehmende Komplexität im Führungsalltag durch volatile bzw. unberechenbare Rahmenbedingungen, die stetig steigende Komplexität der Fachthemen sowie veränderte Ansprüche der Mitarbeiter an den Arbeitsplatz, stellen die Führungskräfte vor neue Herausforderungen. Agile Methoden wurden seinerzeit im IT-Programmierumfeld entwickelt, um der steigenden Komplexität und Kundenwünschen unter Einhaltung von Qualität und Effizienz begegnen zu können. Inzwischen ist Agilität zum Schlüsselwort für Schnelligkeit und Wendigkeit im Umgang mit komplexen und kurzfristigen Anforderungen geworden. Agiles Arbeiten erfordert agile Führung. Was das – bei zunehmender Selbstorganisation – genau heißt, das wollen wir unserem zweitägigen Seminar zum Thema für Sie erlebbar machen. Wir bieten den Raum, um sich mit Agilität auseinanderzusetzen und diese in Ihr Führungsverhalten zu integrieren.

In dem folgenden Video erklären Ihnen Silke Heerwagen und Jaakko Johannsen:

  • Was wir unter Agilität in der Führung verstehen,
  • Was Sie inhaltlich bei dem Seminar erwartet und
  • An wen genau es sich richtet.

 

 

Weitere Informationen sowie die Anmeldung zum Seminar „Agile Führung – Agile Haltungen und Methoden in den Führungsalltag integrieren“ finden Sie hier.

system worx Leadership Forum München 2016

Zunehmende Komplexität und Unberechenbarkeit auf den unterschiedlichen Märkten macht Führung immer herausfordernder. Wir sind überzeugt, dass wir in einer Zeit der radikalen Veränderungen leben. Statt zu Jammern wollen wir frühzeitig einen inspirierenden Beitrag leisten, mit den auf uns zukommenden Veränderungen konstruktiv und gestaltend umzugehen.

Als Experten für Kulturentwicklung und Kooperationsberatung legen wir hierbei die Aufmerksamkeit auf die Führungskultur. Als systemische Berater sind wir überzeugt, dass Kulturentwicklung einen Wettbewerbsvorteil mit sich bringt.

Am 29. September 2016 waren Manager und Führungskräfte, die die Zukunft proaktiv gestalten wollen, herzlich eingeladen, zum Leadership Forum München ins system worx Institut zu kommen. Die Beiträge, die Jaakko Johannsen, Markus Schwemmle und Thilo Leipoldt anlässlich des Leadership Forums vorbereitet haben, stellen wir Ihnen hier audiovisuell zur Verfügung:

 

1. Führen im Wandel – Jaakko Johannsen
In diesem Beitrag beschreibt Jaakko Johannsen, wie sich Führung in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat, welche neuen Anforderungen heute auf Führungskräfte zukommen. Er gibt zudem bereits einen Ausblick darauf, wie man aus der Rolle einer Führungskraft heraus mit der zunehmenden Komplexität umgegangen werden kann.

 

2. …vom situativen und flexiblen Führen – Markus Schwemmle
„Das Leben findet nicht auf der Metaebene statt, aber es lässt sich von dort besser steuern…“ (Bernd Schmid)

Mit diesem Zitat leitet Markus Schwemmle seinen Vortrag ein, dessen Ziel es ist, einen Einblick der Metaebene zu geben, mit deren Hifle  die Steuerungsrelevanz von Führung sichtbar wird. Durch die Vorsetsllung des „Viable System Modell“ nach Stafford Beer zeigt und erklärt er den Gestaltungsspielraum von Führungskräften.

 

3. Neue Programmatik für Führung – Thilo Leipoldt
Anschließend an seine Vorredner, möchte Thilo Leipoldt mit seinem Vortrag Menschen in Verantwortung vertraut machen mit den Führungsperspektiven des 21. Jahrhunderts. Dabei greift er die system worx Führungsdimensionen auf und illustriert, wie system worx damit arbeitet und welchen Nutzen dieses Führungsmodell hat.

 

Weitere Informationen zu unserem Portfolio im Bereich Führungsqualität finden sie hier.

Architektur von Beratungsprojekten

Juni 2017

Architektur von Beratungsprojekten
von Jaakko Johannsen

 

Architekturskizze als Begriff ist eine Metapher, die in der Anfangsphase von Veränderungsvorhaben den Blick auf das Fundament, auf Wesentliches im Voranschreiten des Vorhabens richtet. Sie zeigen den Aufbau eines Veränderungsprojektes auf einen Blick und reduzieren damit die Komplexität und ermöglichen Metakommunikation zur Veränderung. Architekturskizzen geben einen Eindruck davon, wie Beteiligung und Kommunikation organisiert und orchestriert werden könnte. Sie geben Sicherheit, erzeugen ein Bild des Vorhabens und schaffen die Rahmenbedingungen, in denen das Vorhaben gelingen kann. Eine visualisierte Umfeldanalyse ist eine notwendige Voraussetzung. Die eigentliche Erstellung einer Skizze ist dann ein kreativer Akt, in dem die eigene Selbststeuerung des Beraters im Umgang mit Komplexität eine wichtige Rolle spielt. Das Steuerungsdreieck kann hier helfen. Das vorliegende White Paper richtet sich an Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Organisationsentwickler und des Change Managements. Wenn architektonische Überlegungen nur eine einzige Wirkung erzielen könnten, dann die Abkehr von einer Eventdenke und eine Zuwendung zur Prozessdenke in Verändungsvorhaben.

Download

Jaakko Johannsen ist Mitgründer von system worx. Er arbeitet als Unternehmensberater, Trainer und Coach zu den Themen Organisationsentwicklung, Veränderung und Führung. Er lehrt zudem als Lehrbeauftragter am system worx Institut sowie als Lehrtrainer am isb Wiesloch.

Inzwischen ist Agilität zum Schlüsselwort für Schnelligkeit und Wendigkeit im Umgang mit komplexen und kurzfristigen Anforderungen geworden. Agiles Arbeiten erfordert agile Führung. Was das – bei zunehmender Selbstorganisation – genau heißt, das wollen Jaakko Johannsen und Silke Heerwagen im zweitägigen Workshop „Agile Führung“ am 7. und 8. September 2017 im system worx Institut für Sie erlebbar machen. Hier bieten sie den Raum, um sich mit Agilität auseinanderzusetzen und diese in Ihr Führungsverhalten zu integrieren.

 

 

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Quelle Foto: © Jaakko Johannsen

Theorie U – Journaling Übung

 

Mai 2017

Theorie U
Journaling-Übung
von Carina Schneider

 

Diese Übung nutzt angeleitetes, intuitives Schreiben, um durch einen reflektiven Prozess zu führen und ermöglicht es, den U-Prozess in etwa 40 Minuten zu erleben. Es geht dabei darum, Zugang zu einer tieferen Selbsterkenntnis und einem tieferen Selbstverständnis zu erhalten und praktische Ideen zu entwickeln, um eine Idee der eigenen Zukunft zu erhalten und diese den eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechend zu gestalten.

Ziel und Nutzen
Es geht darum sich auf einer tieferen Ebene der Selbst-Erkenntnis oder auch des Selbst-Wissens mit sich zu verbinden, um von dort aus zu handeln zu beginnen. Der sich dabei vollziehende Perspektivwechsel und dabei vertiefende Aufmerksamkeits-Zustand ermöglicht es, die Dinge und Zusammenhänge auf eine neue Art und Weise zu betrachten und zu reflektieren. Dadurch kann ein neues Bewusstsein entstehen. Neue Fragen hinsichtlich dessen, wer Du bist und was Du mit dem Rest Deines Lebens anfangen möchtest, können aufkommen.

 

Die Übung besteht aus den in der folgenden Unterlage enthaltenen Fragen:

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Durchführung
Die Übung kann für jede Gruppengröße eingesetzt werden. Ein stiller Raum, der vor Lärm und anderen Ablenkungen in der Umgebung schützt ist ideal geeignet. Anhand des Dialog-Spaziergangs am Ende der Übung, kann der vertiefte Bewusstseinszustand am Ende noch nachhaltig gefestigt werden.Die Übung dauert etwa 40 min. und idealerweise werden weitere 40 min. für den Dialog-Spaziergang zu zweit eingeplant, bei dem die Teilnehmer sich austauschen können, was während der Übung auftauchte. Insgesamt benötigt man also etwa 90 min. zur Durchführung. Es werden ausreichend Stifte und Papier benötigt.

 

Schritt 1: Vorbereitung
Um eine passende Atmosphäre zu schaffen, kann der Raum, in dem die Übung durchgeführt wird, entsprechend hergerichtet werden. Einleitend kann auch ein Video-Clip gezeigt oder eine persönliche Geschichte mitgeteilt werden, die den Teilnehmenden ermöglicht, die tieferen Aspekte ihrer Arbeit und ihrer Lebensgeschichte bewusst zu machen.

Anschließend schließen sich die Teilnehmer jeweils zu zweit zusammen und teilen einander ihre Geschichten mit. Wenn sich alle Anwesenden mit einem konkreten Aspekt dieser tieferen Erfahrung verbunden haben, kann die Übung beginnen. Je nachdem, welchen spezifischen Kontext die Gruppe mit sich bringt oder wo sie nach dem vorherigen Schritt steht, kann die erste Frage oder die ersten beiden Fragen daraufhin angepasst werden.

 

Schritt 2: Start des Journaling
Die Fragen werden der Reihe nach vorgelesen und dabei geht es darum, „einfach“ mit dem Schreiben zu beginnen. Sobald deutlich wird, dass die Mehrheit der teilnehmenden Personen zu schreiben aufgehört hat, wird mit der nächsten Frage fortgefahren. Es ist wichtig dabei darauf zu achten, dass nicht zuviel Zeit gegeben wird und keine Pausen entstehen. Das Ziel des beständigen Schreibens ist es, in einen Flow-Zustand zu kommen und nicht zuviel zu denken. Es kann auch zu Beginn der Übung ein Zeichen vereinbart werden, damit, wenn zu schnell vorangeschritten wird, die Teilnehmer zeigen können, wenn es ihnen zu schnell geht.
Die Inhalte der Teilnehmerunterlage werden in Schrift und Bild transportiert. Wie dies auf praktische und einfach Art und Weise gelingen kann, lernen Sie in unserem nächsten Workshop zum Thema „Wirkungsvoll visualisieren – Flipchartgestaltung“ mit Carina Schneider am 10. Juli 2017.

Wie oft wurden gute Vorträge schon mit grausamen Flipcharts verunstaltet? Textlastigkeit, unleserliche Handschriften, keine Graphiken. So sieht es leider immer noch viel zu häufig aus. Doch das muss nicht sein. Mit einfachen Mitteln und ein wenig Technik lassen sich Flipcharts und Moderationswände ansprechend und individuell gestalten.    Weiterlesen

 

 

 

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Quelle Foto: © Carina Schneider
Quelle Journaling-Übung & Übungsanleitung: C.O. Scharmer – Theorie U Toolbook 1.1

Aufgrund der hohen Nachfrage laden wir am 18. Juli 2017 erneut zu unserem Vorkongress zum Thema „Kulturentwicklung als Wettbewerbsvorteil“.

Das Video zeigt Ihnen, was Sie an diesem Tag erwartet und gibt einen ersten Einblick in die Inhalte. Stimmen der Teilnehmer vom Ersttermin runden dies ab.

 

Weitere Informationen zum Vorkongress „Kulturentwicklung als Wettbewerbsvorteil“ sowie Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

 

 

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Mai 2017

Kulturentwicklung als Wettbewerbsvorteil
Teil 2: Wenn jetzt, wie dann?

von Silke Heerwagen

Damit ein Unternehmen erfolgreich ist und auch bleibt, müssen viele Perspektiven im Fokus der Entscheider sein. Oft höre ich in diesem Zusammenhang von Führungskräften: „Jeder Arbeitsplatz ist so individuell und komplex, ich kann das alles gar nicht mehr im Blick haben“. Man muss darauf vertrauen können, dass die Mitarbeiter entsprechend in der Art und Weise handeln und entscheiden, wie wir uns das im Unternehmen wünschen. Ganz nach dem Zitat von Dr. Bernd Schmid: „Komplexität lässt sich nur durch Kultur steuern“ – gewinnt das Thema Unternehmenskultur zunehmend an Bedeutung. Ich gehe sogar soweit, dass ich sage, dass die Unternehmen mit einer starken und hilfreichen Kultur auf Dauer die überlebensfähigen Unternehmen am Markt sein werden.

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Den dazugehörigen Teil 1 „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ von Thilo Leipoldt finden Sie hier.


Veranstaltungshinweis

Aufgrund der hohen Nachfrage findet unser Vorkongress zum Thema „Kulturentwicklung als Wettbewerbsvorteil“ mit Thilo Leipoldt und Silke Heerwagen am 18. Juli 2017 ein zweites Mal statt.

Im diesjährigen Vorkongress zeigen wir Ihnen ein handhabbares Modell und eine Vorgehensweise zur Kulturbeschreibung, wie Sie gewünschte Kulturelemente einführen und den Fortschritt der Kulturentwicklung verfolgen. Als Personal- und Organisationsentwickler erhalten Sie Anregungen, wie Sie Kulturentwicklung im Unternehmen anstoßen. Als Berater, Trainer & Coach erfahren Sie, wie Sie Ihre Beratungsdienstleistung mit der Perspektive Kulturentwicklung ergänzen. Als interessierte Führungskräfte erhöhen Sie Ihre Wirkung, Kulturentwicklung in Ihrem Verantwortungsbereich voranzubringen.   Weiterlesen…

 

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Quelle Foto: © Thilo Leipoldt

Markus Schwemmle, Dorothee Blaeß und Anette Henrich führen eine Learning Conversation zur Veranstaltungsreihe „Frauen in Führung“:

Dorothee Blaeß und Anette Henrich führen im system worx Institut die unternehmensübergreifende Führungswerkstatt „Frauen in Führung“ für weibliche Führungskräfte durch.

Hier bringen Sie die Anliegen und Situationen ein, für die Sie Lösungen und neue Handlungsoptionen benötigen. Gemeinsam mit anderen weiblichen Führungskräften beraten Sie sich zu Ihren Praxisfällen und lernen dabei miteinander und voneinander. Sie erhalten professionelles Feedback zu Ihrem Führungsverhalten und Ihrer Wirkung. Anhand systemischer Beratungsmethoden – in Verbindung mit den Kompetenzen und Erfahrungen aller Teilnehmerinnen – werden neue Perspektiven und konkrete Lösungsansätze denkbar.
… Weiterlesen

Passend dazu gibt es ein White Paper von Dorothee Blaeß zum Thema „Kollegiales Führungscoaching – ein Entwicklungsraum für Führungskräfte mit Bezug zur Unternehmenskultur-Entwicklung“.

 

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Was macht ein gutes Whitepaper aus?
Hochwertige Beispiele? Kompakt dargestellte Inhalte? Bezug zu wissenschaftlichen und praxisrelevanten Themen? Die Form? Wenn es Nutzen stiftet?

Und was ist der Unterschied in der Digitalen Transformation, der einen Unterschied macht?
Die Technologie? Die Kommunikation? Die Produktionsprozesse? Die Steuerungslogik?

Diesen Fragen wollen Dr. Marie-Luise Groß, Dr. Thomas Pfohl und Friedrich – A. Ittner in ihrem Whitepaper: Digitale Transformation: NewWork – NewLearning nachgehen. Damit die Form aber auch zum Inhalt passt, präsentieren sie nicht ein fertiges Whitepaper, sondern laden zur Beteiligung ein, fragen nach Ihren Erfahrungen, Ihren konkreten Fällen und Lösungsansätzen.

Call for Action:

Ablauf:

Von Mai bis Juli werden die oben genannten sechs Themen in verschiedenen Formaten bearbeitet. Im September wird ein Panel mit Experten und Interessierten veranstaltet, um die Ergebnisse zu diskutieren und einzuordnen.

Im November folgt dann die Veröffentlichung des Whitepapers.

1. Thema: Mythen der Digitalisierung

Geht es um Digitalisierung, wittern viele ein gutes Geschäft, sehen einige eine Chance Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Dies geht umso besser, wenn man für Aufregung sorgt, bestimmte Themen setzt die „ziehen“ oder einfach mal etwas Verwirrung stiftet, so dass Beratung wieder gut verkauft werden kann. Aus diesem und anderen Gründen scheinen über die Jahre hinweg einige Mythen entstanden zu sein, von denen wir erstmal nur 9 nennen möchten:  Weiterlesen…

Dr. Marie-Luise Groß widmet sich in diesem Blog-Post den 9 Mythen der Digitalisierung:

Die „Digitalisierung“ unserer Arbeitswelt ist ein Thema, das scheinbar sehr heiß gekocht wird. Aber wird es auch ebenso heiß gegessen? Dieser Blogpost soll einige Überlegungen in den Ring werfen und zu einer – hoffentlich heißen – Diskussion anstiften. Weitere Ideen, Fakten und Widersprüche sind sehr erwünscht. Eure Gedanken könnt Ihr in digitaler Form unten im Kommentarbereich mit uns teilen. Wir freuen uns darauf! Weiterlesen…

 

 

Friedrich – A. Ittner ist verantwortlich für Medienentwicklung und angereicherte Didaktik an unserem Partnerinstitut, dem Institut für systemische Beratung (isb) in Wiesloch. Er ist Privatdozent der Universität Krems und Entwickler von Level4Learning. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Digitale Transformation, Dialogic OD und Gestaltung von Lern-KulturEN.

Zum Thema des entstehenden White Paper findet in 2×2 Tagen im Rahmen der Perspektive Digitalisierung am system worx Institut in Unterföhring bei München sein Seminar „Digitale Transformation – Logiken verstehen und (eigene) Potentiale heben“ statt.

In den 2×2 Tagen geht es um ausgewählte Phänomene der Digitalisierung. Der Blick wird auf die jeweiligen Fragestellungen bzw. Praxiserfahrungen der Teilnehmer*innen gerichtet. Dadurch erfahren Sie mehr über den Charakter der Veränderung in Ihrem Umfeld, lernen gemeinsam Strategien, um die Potentiale z.B. für die Zusammenarbeit (Co-Creation) oder das anlassbezogene Lernen weiter auszuschöpfen.    Weiterlesen…

 

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Quelle Foto: © Friedrich – A. Ittner

 


April 2017

Kulturentwicklung als Wettbewerbsvorteil
Teil 1: Wenn nicht jetzt, wann dann?
von Thilo Leipoldt

Was hat ein Eisberg und ein Elefant im Wohnzimmer gemeinsam? Die Auflösung folgt später. Doch jetzt erst einmal der Reihe nach: Das Thema Kulturentwicklung boomt. Siemens-Chef Joe Kaeser will eine Gründerkultur. Dr. Dieter Zetsche, Daimler AG fordert eine neue Führungskultur. Allianz-Chef Bäte sagt „Wir sind das Problem. Jeder hat Angst Fehler zu machen.“ Jürgen Fitschen, bis Mai 2016 Co-Chef der Deutschen Bank glaubt nicht an die Führung mit harter Hand. Er ist davon überzeugt, dass sich vielleicht Gehorsam erzwingen lässt, Spitzenleistung ganz sicher nicht.

Aus unseren Beratungsaufträgen wissen wir, nicht nur im DAX, auch im Mittelstand stehen die Themen Unternehmenskultur und Mindset der Mitarbeiter an erster Stelle. Eine gemeinsame Botschaft teilen sie alle: moderne Unternehmensführung funktioniert nicht mehr mit Druck von oben nach unten. Eine neue Kultur zeichnet sich durch Freiräume, Kooperation, Wertschätzung und Vertrauen aus. Ziel dabei ist mehr Agilität, Flexibilität und Robustheit gegenüber der zunehmenden Veränderungsdynamik. Damit wird Kulturentwicklung zunehmend zum Wettbewerbsvorteil. Agile Mind ist die neue Anforderung an Führungs- und Unternehmenskultur. Doch wie kommen die heute teilweise noch stark hierarchisch geprägten Unternehmen zu dieser neuen Kultur?

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Den dazugehörigen Teil 2 „Wenn jetzt, wie dann?“ von Silke Heerwagen finden Sie hier.

Veranstaltungshinweis

Aufgrund der hohen Nachfrage findet unser Vorkongress zum Thema „Kulturentwicklung als Wettbewerbsvorteil“ mit Thilo Leipoldt und Silke Heerwagen am 18. Juli 2017 ein zweites Mal statt.

Im diesjährigen Vorkongress zeigen wir Ihnen ein handhabbares Modell und eine Vorgehensweise zur Kulturbeschreibung, wie Sie gewünschte Kulturelemente einführen und den Fortschritt der Kulturentwicklung verfolgen. Als Personal- und Organisationsentwickler erhalten Sie Anregungen, wie Sie Kulturentwicklung im Unternehmen anstoßen. Als Berater, Trainer & Coach erfahren Sie, wie Sie Ihre Beratungsdienstleistung mit der Perspektive Kulturentwicklung ergänzen. Als interessierte Führungskräfte erhöhen Sie Ihre Wirkung, Kulturentwicklung in Ihrem Verantwortungsbereich voranzubringen.   Weiterlesen…

 

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Quelle Foto: © Thilo Leipoldt

Februar 2017

Solution Focused Feedback, das lösungsorientierte 360°-Feedback Tool von system worx als Startimpuls für ein Coaching
von Friederike Stockmann

Friederike Stockmann ist von system worx zertifizierte Beraterin für die Durchführung des Solution Focused Feedback Tools. Im Rahmen einer Coaching-Anfrage sollte sie „etwas zu Diagnostik und Persönlichkeitsentwicklung machen“. Hintergrund war, dass der Coachee – Mitarbeiter eines internationalen Unternehmens – eine wichtige Position (Standortleitung) innerhalb dieses Unternehmens übernehmen soll. Nach ausführlicher Auftragsklärung schlug Frau Stockmann ihrem Kunden unser Solution Focused Feedback-Tool vor. Das Tool ist im Arbeitsalltag effizient einsetzbar und wird oft als „hands on“ beschrieben. Die Durchführung des Solution Focused Feedback wurde sowohl vom Coachee als auch vom Vorgesetzten begrüßt.

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Solution Focused Feedback ist ein 360° Feedback-Instrument für Führungskräfte, das mit einer systemischen und lösungsorientierten Herangehensweise arbeitet. Es macht Führungskräfte ihre eigenen Ressourcen bewusst und zeigt auf wie sie diese gewinnbringend in ihrem Unternehmen einsetzen. Der Fokus liegt auf Stärken und Fähigkeiten und nicht auf Defiziten. Das Gelingen steht im Vordergrund.

Die Zertifizierung erlaubt Ihnen das Solution Focused Feedback Instrument eigenständig im Markt anzubieten und mit Ihren Kunden durchzuführen. Als zertifizierter SFF Coach gilt, wer sich im Rahmen eines Zertifizierungsworkshops im system worx Institut dazu hat ausbilden lassen.

 

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Quelle Foto: © Veronika Völler

 

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