Markus Schwemmle und Veronika Völler führen eine Learning Conversation zum Thema „Teamentwicklung und dem Ausschleichen von Konflikten“

Das zugehörige Whitepaper  von Veronika Völler zum Thema „Missverständnisse, Kränkungen und Konflikte ausschleichen“ finden Sie hier.

Veronika Völler ist Partnerin bei system worx und wird an unserem Institut einen Workshop zum Thema “Systemische Moderation von Teamworkshops” halten. Dieser ist Bestandteil, der unter dem Titel „Training & Moderation – systemisch“ zusammengefassten Seminare, die zukünftig als integriertes Curriculum im Rahmen der isb ProfessionalGroup angeboten werden.

Weitere Informationen zu unserem Seminarangebot „Systemische Moderation von Teamworkshops“ finden Sie hier.

 

 

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Mai 2016

Teamentwicklungen und Teamworkshops
Missverständnisse, Kränkungen und Konflikte ausschleichen
von Veronika Völler

Mit „Nobody is perfect, but a team can be“ Parolen werden Teams in Einzelveranstaltungen in euphorische Stimmung gebracht. Damit verursachen Teamtrainer mehr Schaden als Nutzen. Die Frustration des Teams folgt im Alltag. Maßnahmenpläne werden nicht umgesetzt, alte Gewohnheiten sind stärker als Vorsätze und den Kollegen wird mangelnder Veränderungswille unterstellt. Die Folge daraus: Die positive Stimmung hält nicht an.

Wenn sich über die Zeit Missverständnisse und Kränkungen häufen, die nicht angesprochen werden und im Untergrund leise schwelen, kann es dazu führen, dass Mitarbeiter sich immer weniger gegenseitig unterstützen und nicht mehr gerne in die Arbeit gehen. Die Krankheitsrate erhöht sich. Dies hat Einfluss auf die Effizienz und auch auf die Qualität. Folglich bleiben die geforderten Arbeitsergebnisse aus. Die Führungskraft soll es richten! Dies ist die typische Ausgangssituation, in der Führungskräfte einen Teamworkshop anfragen. Sie wollen mit einer Einzelveranstaltung ein „Wir-Gefühl“ herstellen, einen „Teamgedanken“ implementieren.

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Veronika Völler ist Partnerin bei system worx und wird an unserem Institut einen Workshop zum Thema „Systemische Moderation von Teamworkshops“ halten. Dieser ist Bestandteil, der unter dem Titel „Training & Moderation – systemisch“ zusammengefassten Seminare, die zukünftig als integriertes Curriculum im Rahmen der isb ProfessionalGroup angeboten werden.

Weitere Informationen zum integrierten Curriculum „Training & Moderation – systemisch“ finden Sie hier.

Zur Seminarbeschreibung „Systemische Moderation von Teamworkshops“ geht es hier.

 

 

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Bildquelle: system worx GmbH

Cynefin Framework

Markus Schwemmle stellt das Cynefin Framework nach Dave Snowden vor.

 

Ein Handout zum Cynefin Framework nach Dave Snowden (2007) sowie den Arten von Systemen nach Ulrich/Probst (2005) finden Sie hier.

Die Darstellung des Cynefin Framework durch Dave Snowden finden Sie auf YouTube.

Die Erläuterung des Cynefin Framework anhand der Metapher „Kindergeburtstag“ von Dave Snowden finden Sie hier.

 

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Markus Schwemmle und Jaakko Johannsen führen eine Learning Conversation zum Thema „Regie-basierte Organisationsberatung“

Das zugehörige Whitepaper zum Thema „Regie-basierte Organisationsberatung“ finden Sie hier.

 

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Markus Schwemmle und Silke Heerwagen führen eine Learning Conversation zum Thema „Teamentwicklung in Führungsteams“

Das zugehörige Whitepaper zum Thema „Gemeinsam Neues gestalten“ finden Sie hier.

 

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April 2016

Der Wert der Vergangenheit – Genogrammarbeit im Coaching
von Veronika Völler

Die in Systeme eingebundenen Menschen, ihre Probleme und die Lösungen für diese Probleme existieren nicht in einem Vakuum. Sie alle sind unausweichlich mit dem Kontext verbunden. Das einflussreichste System, in das wir eingebunden sind, ist unsere Familie. Prägungen und Verhaltensmuster, die wir aus unserem Familiensystem bewusst oder unbewusst übernommen haben, wirken im Hier und Jetzt. Wer die eigene Familiengeschichte auch als Schatztruhe sehen kann, in der sich die eigenen Stärken, Potenziale und ein Teil der eigenen Persönlichkeit entwickelt hat, agiert mit seinem ganzen Potenzial im Hier und Jetzt.
Machen Sie hierzu ein Gedankenexperiment: Angenommen Sie können sich an Ihre Vergangenheit nicht mehr erinnern. Sie wachen auf und haben keine Erinnerungen mehr. Stellen Sie sich vor, auf folgende Fragen keine Antworten zu haben: Wo bin ich? Wie heiße ich? Wer sind die Menschen um mich? Wo komme ich her? Habe ich Familie? Was ist mein Beruf? Wie bin ich hier her gekommen? Was ist für den heutigen Tag geplant? Was tue ich als nächstes?

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Bildquelle: system worx GmbH

Oliver König (OK) interviewt Markus Schwemmle (MS) im Wieslocher Schlosshof:

OK: Vielen Dank, dass Du Dir Zeit nimmst! Was genau ist eigentlich der Biographiefaktor?

MS: Der Biographiefaktor ist eine Idee von Bernd Schmid und wie ich finde eine saugute Idee. Die Grundfrage, die der Biographiefaktor beleuchtet, ist der Anteil, den die Biographie an unserer persönlichen Menschwerdung hat. Er beantwortet die Frage: Welchen Anteil an meiner Weiterentwicklung hat mein bisheriger Lebensweg? Und ich würde dabei sogar so weit gehen zu fragen …

Das komplette Interview hier zum Download.

Weitere Informationen zum Kongress: www.biographiefaktor.de

 

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Bildquelle: © khlongwangchao / Fotolia

Interview mit Bernd Schmid – Teil 5

Der Biographiefaktor-Kongress
eine biographische Zeitreise mit Bernd Schmid,
eingefangen in Wasserbildern von Bernd Schmid

Im Fluss
Bernd Schmid über die Kraft innerer Bilder, den jugendlichen Helden und das Lebensdelta, das neue Ideen nährt (Interview mit Raphaela Kreitmeir)

Was bringen die inneren Bilder zum Ausdruck?
Sie transportieren persönliche Grundmuster, bringen die Seelenstruktur zum Ausdruck. Sich mit ihnen in Dialog zu setzen, hilft sich selbst zu verstehen. Das Erkennen der eigenen inneren Bilder ist damit ein Schritt zur Selbsterkenntnis.

Aber die inneren Bilder wirken immer auch nach außen. Andere beziehen sich bewusst, meist aber unbewusst komplementär darauf. Wenn man also seine eigenen inneren Bilder erkennt, kann man nachvollziehen, wie andere auf einen reagieren. Diese Erkenntnis nutzen wir am isb in den Spiegelungsübungen und geben einander achtsam und wertschätzend Einblick in die Bilderwelt, die der andere erzeugt.

„Das Wasser ist niemals einsam.“ (Elias Canetti)

Die inneren Bilder spiegeln sich im Gegenüber wie die Landschaft im See

In Anlehnung an das Zitat des österreichischen Schriftstellers Georg Bydlinski „Einzeln sind wir Worte, zusammen ein Gedicht“ könnte man in diesem Zusammenhang schlussfolgern: „Einzeln sind wir Tropfen, zusammen der Ozean“. Stimmt dieses Bild für Sie?

Einzeln sind wir Tropfen, zusammen der Ozean. Oder?

Die Metapher hilft, seinen Platz im Universum angemessen zu gewichten. Ich war neulich im Planetarium und die Sicht vom Weltraum auf unsere Erde rückt Dimensionen zurecht. Für mich war es ein langer Weg vom „jugendlichen Helden“ bis zu dem Verständnis, ein Tropfen im Ozean zu sein. Allerdings halte ich es dabei mit dem amerikanischen legendären Hypnotherapeuten Milton H, Erickson. In einem Vortrag zeigte er eine Karte, auf der war ein Kind am Strand abgebildet, das in den Sternenhimmel blickte. Darunter war als Text abgedruckt: „Fühlst Du Dich angesichts des unermesslich weiten Sternenhimmels auch so klein und unbedeutend?“ Und dann klappte Erickson die Karte auf und las den Eindruck vor: „Ich auch nicht.“ Also es geht darum, Über-Mut und Demut, den man auch als Dien-Mut bezeichnen kann, in sich zu versöhnen.

 

Hier mit endet diese Interview-Reihe.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter folgenden Links:

 

 

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Bildquellen: Bernd Schmid

Interview mit Bernd Schmid – Teil 4

Der Biographiefaktor-Kongress
eine biographische Zeitreise mit Bernd Schmid,
eingefangen in Wasserbildern von Bernd Schmid

Im Fluss
Bernd Schmid über die Kraft innerer Bilder, den jugendlichen Helden und das Lebensdelta, das neue Ideen nährt (Interview mit Raphaela Kreitmeir)

Warum ist es wichtig, die eigenen seelischen Bilder zu verstehen?
Was die Seele ist, wissen wir nicht. Wir können uns ihr nur annähern, zum Beispiel über Bilder. Ich persönlich stelle mir meine Seele wie ein unsichtbares Fischernetz vor. Es hängt an Bojen, die an der Oberfläche sichtbar sind, doch das Netz reicht in Tiefen, die ich letztlich nicht ausloten kann. Das Netz selbst kann ich auch nicht wahrnehmen. Ich bekomme aber eine Vorstellung davon durch das, was darin hängen bleibt. Allein, dass etwas darin geblieben ist, zeigt, dass es mit mir zu tun hat. Was geblieben ist, sagt etwas über das Netz aus, lässt Rückschlüsse zu. Aus den Millionen von Bildern, optischen wie akustischen Eindrücken, bleiben bestimmte in uns hängen und erzählen etwas über die Natur des Netzes, über die Natur unserer Seele.

„Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei.“ (Heraklit)

Die Seele gleicht einem unsichtbaren Fischernetz

Hier bietet sich wiederum eine Analogie zum Fluss an: Was nährt den Fluss, was fließt dazu, damit er sich weitet? Denn er trägt nicht von Anfang an alle lebensschöpfende Kraft, alle Nährstoffe in sich. Ebenso ist es bei der Seele. Nicht alle Bilder, die man zum Wachsen und für die innere Balance braucht, sind von Anfang an vorhanden, kann man in sich selbst finden. Aber man kann sie in anderen finden. Daher lade ich Menschen ein, denen eine bestimmte Qualität „fehlt“, sich in der Welt umzuschauen, Ausschau nach Menschen zu halten, die diese Bilder leben  und die Bilder dann zu adoptieren, sich einzuverleiben, „einzuverseelen“.

„Wir sind alle Wasser aus verschiedenen Flüssen. Das macht es so leicht, sich zu treffen.“ (Yoko Ono)

Ideenreichtum, Beständigkeit und Geduld spielen für Bernd Schmid eine wichtige Rolle. Denn wie ein Fluss einen langen Weg zurücklegt, um sich anzureichern und zur Fülle zu kommen, brauchen Menschen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung Zeit

 

 

 

Was bringen die inneren Bilder zum Ausdruck?
…lesen Sie weiter in Teil 5

 

Links:

Biographiefaktor-Kongress-Webseite: www.biographiefaktor.de
Blog Dr. Bernd Schmid
Blog Raphaela Kreitmeier

 

 

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Bildquellen: Bernd Schmid

Regie-basierte Organisationsberatung

März 2016

Regie-basierte Organisationsberatung
von Jaakko Johannsen

Veränderungsvorhaben in Unternehmen werden oft von externen Organisations-Beratern begleitet. Üblicherweise variiert die Anzahl der Beratungstage und damit die Beratungskosten nach Größe und Dauer des Vorhabens. So werden Vorhaben und Change-Projekte „runtergerechnet“, insgesamt unterdimensioniert aufgesetzt und vom Budget her unterausgestattet, was oft zum viel zitierten „Scheitern“ von Projekten beiträgt. Ein Aspekt, der wesentlichen Anteil hat, wird oft nicht gesehen: Die innere Haltung des Beraters und seine eigene Steuerung. Die Theatermetapher als Metamodell zur inneren Steuerung des Organisationsberaters möchte ich in diesem Papier näher beleuchten und das Konzept der regie-basierten Organisationsberatung an zwei Beispielen erhellen.

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Bildquelle: system worx GmbH